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StartseiteHintergrundWarten im Niemandsland05.06.2012

Warten im Niemandsland

Die syrische Opposition im Exil

Der "syrische Nationalrat" besteht aus Moslembrüdern, linken Intellektuellen, Christen und Kurden. Er hat zwar die politische Unterstützung der internationalen Staatengemeinschaft gewonnen - doch fehlt ihm der Rückhalt bei denen, die vor Ort in Syrien gegen Assad kämpfen.

Von Martin Durm

Ein Schild an der syrischen Botschaft in Berlin. (picture alliance / dpa - Maurizio Gambarini)
Ein Schild an der syrischen Botschaft in Berlin. (picture alliance / dpa - Maurizio Gambarini)
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Das ist mal wieder ein richtig schöner Nachmittag, Unter den Linden. Alle Welt ist unterwegs, schleckt Eis, trägt Einkaufstaschen spazieren, sucht den Platz an der Sonne für eine Latte macchiato. Frühling in Berlin. An so einem Tag ist allenfalls das Übergewicht ein echtes Problem, weshalb die Allianz-Krankenversicherung einen Stadtlauf organisiert hat. Und so werden sie fast überrannt, die 30 Frauen und Männer, die da am Brandenburger Tor stehen.

"Meine Damen und Herrn, wir sind hier, um gegen den Diktator Assad und seine Familie zu protestieren, welche ..."

Eine grün-weiß-schwarze Fahne halten sie hoch mit drei roten Sternen darauf und ein Transparent mit der Aufschrift "Syrien blutet, die Welt schaut zu". Aber so wie es aussieht an diesem Nachmittag in Berlin, schaut die Welt nicht einmal zu. Sie nimmt die paar Demonstranten einfach nicht wahr, die sich jetzt an den Schultern fassen und eine der vielen arabischen Revolutionshymnen singen: "Bürger, Bürger, steht zu eurem Land, lasst es nicht allein."

Die Syrer wiegen sich in der Monotonie des Refrains, wie Trauernde, die Halt suchen in einer Trostformel: Mawteniin – Bürger Syriens.

"Aber was machen wir da?", fragt Jehan:

"Wir riskieren doch nichts. Wir sind in Berlin, nicht in Idlib, Homs oder Daraa."

Etwa 100.000 Syrer sind in den vergangenen Monaten vor den Kämpfen in ihrer Heimat geflohen. Wer es sich leisten kann unter den Syrern, rettet sich in Richtung Europa, nach Frankreich oder nach Deutschland in die Sicherheit des Exils. Wobei auch diese Sicherheit nur eine scheinbare ist.

"Klar, der syrische Geheimdienst weiß genau, was wir hier machen. Er weiß, wer ich bin, was wir tun, wohin wir gehen. Sie spionieren uns überall aus. Aber es ist mir mittlerweile völlig egal. Es gibt keinen Weg mehr zurück. Assad wird irgendwann stürzen. Die Frage ist nur, wie viele Menschen noch dafür sterben müssen."

Etwa 10.000 Tote sind es bislang. Der Schwager Baschars kontrolliert den Geheimdienst, der angeblich aus 15 verschiedenen Organisationen besteht. Vielleicht sind es auch zwölf oder 16, so genau weiß das keiner. Der Geheimdienst bildet aber das eigentliche Wurzelwerk des Assad-Systems, ein verzweigtes Gebilde, das jeden Winkel der syrischen Gesellschaft erfasst, und selbst noch im Ausland seine Ableger hat. Auch in Deutschland.

Farhad Ahma ist Mitglied des oppositionellen Nationalrats im Exil. Syrische Botschaften, sagt Ahma, sind heute im Grunde nichts anderes als getarnte syrische Geheimdienstzentralen:

"Selbst der deutsche Verfassungsschutz hat ja immer wieder festgestellt, dass die Botschaftsmitarbeiter das Ganze hier in Deutschland steuern. Zumindest hier in Deutschland. Und in den Berichten des Verfassungsschutzes tauchen diese Informationen immer wieder auf, dass die meisten Aktivitäten von der Botschaft selbst gesteuert werden."

In einem Memo des Verfassungsschutzes heißt es:

In Anbetracht der politischen Situation in Syrien ist mit verstärkten Aktivitäten der dortigen Nachrichtendienste zu rechnen.

Farhad Ahma hat solch verstärkte Aktivitäten am eigenen Leib zu spüren bekommen. Vor einigen Monaten wurde er von zwei unbekannten Männern nachts in seiner Wohnung angegriffen und zusammengeschlagen. Kurze Zeit später wurden in Berlin zwei Mitarbeiter der syrischen Botschaft verhaftet, die darauf angesetzt waren, Exilsyrer in Deutschland auszuspionieren. Sie hatten unter anderem Fotos von Oppositionellen gemacht. Empfänger ist der Muhabarat – die sogenannte Staatssicherheit, die zu Zeiten Hafis al Assads – des Vaters - von der ostdeutschen Stasi aufgebaut worden war. Die Dossiers der syrischen Botschaften werden in Damaskus gesammelt, archiviert und bei Bedarf für Verhöre genutzt:

"I am general manager in Katar. I come back to Syria ... like this."

Der Mann, der hier spricht, war einmal syrischer Geschäftsmann im Golfemirat Katar. Ein breitschultriger Typ, mit Händen, die zupacken können; alles an ihm wirkt kräftig und fest. Und dennoch sitzt er da auf einem Stuhl wie ein gebrochener Mann, zittert, kratzt sich die Unterarme, meidet jeden Augenkontakt. Im Februar 2011 wollte er seine Familie in Damaskus besuchen:

"Am Flughafen wurde ich festgenommen. Man brachte mich ins Gefängnis des Muhabarat. Dort sagten sie mir: Du arbeitest für Aufrührer. Nach 49 Tagen brachte man mich zu einem Offizier. Er sagte: Wen hast Du in Katar getroffen? Ich sagte: niemanden. Da legte er Fotos auf den Tisch. Er sagte: Hier – das bist Du und die hier hast Du getroffen. Er nannte Uhrzeit, Ort, alles. Ich sagte: Aber das waren doch nur Geschäftsfreunde. Nein, sagte er, das sind Leute, die etwas gegen Baschar haben, das beweisen die Fotos hier. Dann schlugen sie mich mit Stromkabeln."

Die Grenzwälder von Hatay – nahe der Mittelmeerküste, wo die Türkei auf Syrien trifft. Idlib, das täglich unter Beschuss liegt, ist nur 15 Kilometer entfernt. Aber hier ist es still, friedlich, könnte man meinen. Hohe Pinien überall auf den Hügeln, der Waldboden ist gepolstert mit trockenen Nadeln. Auf syrischer Seite ist er vermint. Zwischen Wäldern und Olivenhainen auf türkischer Seite liegen drei Dörfer, zwei Flüchtlingslager, ein Grenzübergang. Auf legalem Weg ist hier schon lange niemand mehr rüber gekommen. Das syrische Regime hat Familien und Männern zwischen 18 und 40 die Ausreise verboten. Mohammed Assaed Faizeh ist aber zweifellos jünger als 40. Er steht am Ortsrand des türkischen Dorfes Ischrin und schaut durch ein Fernglas auf die syrische Seite hinüber:

"Ich habe da drüben 6000 Olivenbäume stehen - und 1000 Apfelbäume. Du kannst sie von hier aus sehen - da drüben auf dem Hügel. Letztes Jahr konnten wir sie schon nicht abernten. Und dieses Jahr wird es wohl auch wieder nichts. Es ist eine Schande. Wenn nur Baschar endlich weg wäre."

Auf ein paar Scheunen auf türkischer Seite prangt die Aufschrift "Baschar Kalb" – "Baschar ist ein Hund". Daran lässt sich ablesen, dass die türkisch-syrischen Beziehungen, die vor dem Aufstand noch sehr eng waren, mittlerweile ziemlich gespannt sind. Im Verbindungsbüro der Freien Syrischen Armee in der türkischen Provinzmetropole Antakya sitzt ein abgekämpfter Offizier der FSA und lacht. Gerade wurde ihm eine Frage gestellt, die ihm vollkommen abwegig erscheint: Hätte er in Syrien eine Zukunft, eine Überlebenschance, wenn das Assad-Regime an der Macht bleibt? Für ihn war das offensichtlich ein schlechter Witz:

"Heute früh kam ich aus Idlib. Ich ging hier über die Grenze und gehe morgen früh wieder zu meinen Männern zurück. Die Einheit, die ich führe, besteht aus 150 Kämpfern. Aber mit den paar Gewehren, die wir haben, können wir gegen die Regierungstruppen nicht viel ausrichten. Wir können ihnen allenfalls Probleme machen, wenn sie in unsere Wohnviertel vordringen wollen."

Vor sechs Monaten desertierte er von der Regierungsarmee, weil er nicht auf Protestierende schießen wollte. Als ehemaliger Offizier übernahm er dann in Idlib eine Katiba – eine Miliz - und nannte sie "Tahrir i schemal" – Freier Norden. Von wem er Befehl erhält, weiß er selbst nicht so genau. Offiziell von General Mustafa al Scheich, dem operativen Chef der FSA. Scheich ist bislang als Einziger aus dem Generalstab zu den Aufständischen übergelaufen. Aber es gibt auch noch Oberst Riyad al Assaed, der wesentlich früher desertierte und die Autorität General Scheichs nicht akzeptiert. Es gibt einen Hohen Militärrat der Aufständischen, ein paar hundert lokale Milizen, säkulare, kurdische, sunnitische, auch islamistische wie die "Front zum Schutz des Volks der Levante", die wiederum zum Umfeld von El Kaida zählt. Die einen haben sich dem hohen Militärrat unterstellt, andere sind nur lose mit ihm vernetzt, wieder anderen sind mit ihm zerstritten. Im Grunde, sagt der Offizier, muss jeder selbst schauen, wie er durchkommt. Er ist hier, um Nachschub zu besorgen:

"Ich bringe, was ich finden kann. Wir brauchen Kameras, Telefone, alles was Kommunikation ermöglicht ... ich nehme Lebensmittel mit, Verbandszeug, Medikamente – ich würde auch Waffen einschleusen, wenn wir welche bekämen. Wir nehmen, was wir kriegen."

Von den sogenannten "Freunden Syriens" hat er noch nie etwas bekommen. Dabei haben die "Freunde Syriens" – zu denen mittlerweile über 70 Staaten gehören, darunter die USA, Frankreich, Saudi-Arabien – nun schon bei drei Konferenzen den Oppositionellen großzügige Hilfe in Aussicht gestellt. Herausgekommen ist bislang aber nur die offizielle Anerkennung des sogenannten syrischen Nationalrats. Er besteht aus sieben Oppositionsgruppen, die sich in vielen Punkten widersprechen und nur in einem Punkt wirklich einig sind: dass Assad gestürzt werden muss. Im Grunde ist der Nationalrat eine Ansammlung von Exilanten, die teilweise schon in den 80er-Jahren aus Syrien flohen: Moslembrüder aus Hama, linke Intellektuelle aus Damaskus, Christen, Kurden. Sie haben zwar die politische Unterstützung der internationalen Staatengemeinschaft gewonnen, doch es fehlt ihnen der Kontakt und der Rückhalt bei denen, die vor Ort in Syrien dafür kämpfen. Die Freie Syrische Armee würde niemals Anordnungen von Exilanten entgegen nehmen. Und die Rebellen im Grenzgebiet halten ohnehin nichts vom syrischen Nationalrat und seinen Repräsentanten:

"Wir halten hier den Kopf hin, riskieren unser Leben in Syrien, und die Herren vom Nationalrat sitzen im Ausland und tun so, als seien sie die Führer des Aufstands. Dabei sitzen sie doch nur auf Konferenzen in Fünfsternehotels und wohnen in Istanbul. Vor ein paar Tagen haben wir hier einen Verletzten über die Grenze gebracht. Wir mussten ihn auf einer Leiter durch die Berge schleppen, weil wir nicht mal Tragbahren haben. 40 Kilometer - und ständig mussten wir uns vor der Armee verstecken. Er hat die ganze Zeit Blut verloren. Als wir dann auf der türkischen Seite waren, kam einer vom syrischen Nationalrat mit einem Journalisten angefahren und ließ sich mit dem Verwundeten fotografieren. Sie machten Bilder, stiegen ins Auto und reisten wieder ab. Und wir standen da und warteten vier Stunden, bis endlich Hilfe kam."

Es ist schwer – nein: Es ist offenbar unmöglich, auch nur einen einzigen Rebellen zu finden, der sich positiv über die wichtigste Organisation des syrischen Widerstands äußern würde, ein Nationalrat, der sich auf internationalen Konferenzen als legitimer Vertreter der syrischen Opposition präsentiert, aber von den Aufständischen nicht respektiert wird. Dass es da ein Problem mit der Legitimation gibt, scheinen selbst die 300 Mitglieder des syrischen Nationalrates zu ahnen. Einer von ihnen ist Dr. Talaal Abdallah, ein Arzt, der seit Jahren im türkischen Antakya lebt:

"Mag sein, dass es da ein paar Meinungsunterschiede zwischen uns im Ausland und der Opposition innerhalb Syriens gibt. Aber so etwas lässt sich nun mal nicht vermeiden. Man muss doch auch sehen: Am Ende haben wir alle nur ein gemeinsames Ziel: Wir wollen, dass Assad stürzt. Das verbindet uns miteinander - trotz aller Differenzen. Wir wollen das Ende der Assad-Diktatur. Wir wollen, dass aus Syrien eine Demokratie wird."

Soll es eine parlamentarische Demokratie werden, wie es viele Christen im Nationalrat verlangen? Oder vielleicht doch eine Demokratie auf der Grundlage der Scharia, wie es sich die Moslembrüder vorstellen würden, die den Nationalrat politisch und finanziell dominieren? Und was hat es zu bedeuten, wenn sich immer mehr Milizen die Kampfnamen mittelalterlicher islamischer Kriegsherren geben. Wenn bei Demonstrationen immer öfter das Takbir zelebriert wird – der Aufruf zum Märtyrertod im Heiligen Krieg. Und wie reagieren Syriens Christen darauf? Sie hatten sich vier Jahrzehnte lang mit dem säkularen Assad-Regime arrangiert. Nun fürchten viele von ihnen Chaos und islamistische Anarchie:

"Die Christen fürchten nicht die Revolution, sondern das, was danach kommen könnte. Sie haben Angst davor, dass in Syrien Zustände wie im Irak herrschen könnten, wo sie verfolgt und verjagt werden. Das ist ihre Angst."

Derweil scheint Baschar al Assad noch längst nicht am Ende zu sein. Seine 200.000 Mann starke Streitmacht wird von Russland und Iran mit Waffen versorgt. Ihnen stehen 10.000 – vielleicht 15.000 Kämpfer der Freien Syrischen Armee gegenüber. Auf dem Schwarzmarkt zahlen sie drei Dollar für eine Kalaschnikowpatrone:

"Wir geben nicht auf, wir haben in letzter Zeit auch immer wieder angegriffen. In Idlib haben wir bestimmt 150 Regierungssoldaten getötet. Aber jetzt können wir uns nur noch verteidigen. Es wird immer schwerer für uns, weil sie mit Panzern in die Stadt kommen. Wir können den Panzer nicht viel entgegensetzen. Wir graben Minen aus, wir bauen mit Chemikalien IEDs - Sprengfallen - um sie in die Luft zu jagen. Fünf Panzer haben wir erwischt."

Terror und Gegenterror – die syrischen Rebellen haben längst die Unschuld der ersten friedlichen Revolutionstage verloren. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat berichtet, dass auch in ihren Reihen gefoltert, gemordet wird:

"Gewalt, Gewalt, Gewalt, Gewalt. Das wird nicht enden. Die Demonstranten, die einfachen Leute, die Bevölkerung müssen geschützt werden. Das kriegt man nur mit wenigstens Androhung von Gewalt. Ich finde es legitim, das sind Menschenleben. Aber dass man auch angreift, also, dass man gegen das Regime wirklich militärisch tätig wird, da bin ich dagegen. Das ist nicht die Lösung. Wir müssen anders agieren."

Wieder zurück in Berlin, wo der syrische Exilant Aktham Abazid auf seine Weise den Freiheitskampf kämpft. Tagsüber bei kleinen Demonstrationen, nachts, am Computer, wo er Bilder und Nachrichten aus Syrien im Netz verbreitet und damit für die Organisation "adopt a revolution" wirbt. Mit Spendengeldern unterstützt er die sogenannten lokalen Koordinationskomitees, die in syrischen Dörfern und Städten den gewaltlosen Widerstand gegen das Assad-Regime organisieren. Manchmal wünscht sich Aktham Abazid, er wäre dabei:

"Ist auch ein Traum, mal auf der Straße in Syrien mal Anti-Assad-Parolen richtig laut zu schreien. Das allein zu tun, ist wirklich eine Leistung."

Doch er wird in Berlin bleiben. Seine Frau ist schwanger, sie lässt ihn nicht gehen. Und auch die anderen werden bleiben: Farhad, Rami, Jehan, die sich in ihrem deutschen Exil mit einem schlechten Gewissen herumquälen:

"Ich fühle mich so hilflos hier. Und ich schäme mich. Ich schäme mich, weil ich weiß, dass ein Teil meiner Familie in der Regierungsarmee ist - zwei Neffen. Sie kämpfen für Assad, nicht für die Freie Syrische Armee. Ich hoffe, sie hören mich. Hört auf, es ist Zeit, aus dieser Scheißarmee zu desertieren. Bitte geht da raus. Meine Neffen sind noch so jung, 18 und 19. Sie machen, was Assad sagt. Es ist nicht zum Aushalten, sie müssen da raus."

Krieg in Syrien. Frühling in Berlin. Ein paar verlorene Exilanten stellen sich dem Menschenstrom Unter den Linden entgegen.

Und jetzt bleiben auch ein paar Touristen vor ihnen stehen. Sie fotografieren die Demonstranten. Und lachen. Und scheinen zu glauben, eine arabische Folkloregruppe trete hier auf.

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