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WDRGewerkschaft schließt weitere Warnstreiks nicht aus

Logo am WDR-Gebäude. Köln, 06.04.2018 (imago stock&people/ J. Krick)
Eines der WDR-Gebäude in Köln (imago stock&people/ J. Krick)

Der Tarifstreit beim Westdeutschen Rundfunk geht weiter: Arbeitgeber und Gewerkschaften gingen auch nach der dritten Verhandlungsrunde ergebnislos auseinander.

Verdi teilte mit, man könne weitere Warnstreiks beim WDR nicht ausschließen. Von einem ersten Ausstand war am vergangenen unter anderem das ARD-Morgenmagazin betroffen gewesen, das eine Stunde lang nicht live ausgestrahlt wurde.

Verdi fordert unter anderem eine Erhöhung der Einkommen um 6 Prozent. Der WDR erklärte dazu, ein Abschluss in dieser Höhe sei "aufgrund der wirtschaftlichen Situation" nicht möglich. Unter anderem seien die Beitragserträge der Sendeanstalt gesunken.

Die Tarifverhandlungen sollen am 23. August fortgesetzt werden.