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Weltraum-System IcarusStart abgesagt - Computer kaputt

Eine Animation des Projekts ICARUS und seiner Funktionsweise. (YouTube / Max-Planck-Gesellschaft)
Tiermigration aus der Vogelperspektive: Eine Animation des Projekts ICARUS und seiner Funktionsweise. (YouTube / Max-Planck-Gesellschaft)

Wegen technischer Probleme ist der Start des deutsch-russischen Systems Icarus zur Erfassung von Tierbewegungen erneut verschoben worden.

Der Computer auf der internationalen Raumstation ISS, der für Icarus eingesetzt werden soll, wies einen Defekt auf. Die Belüftung hatte beim Anschalten des Geräts nicht richtig funktioniert. Wann der zweite Versuch gestartet werden soll, ist noch nicht klar.

Icarus ist ein Projekt, mit dem Tiere vom Weltraum aus beobachtet werden sollen. Die Forschenden haben im Vorfeld Vögel und andere Tiere mit Mini-Sendern ausgestattet und wollen sie von der ISS aus beobachten. Die Daten werden dann in der frei zugänglichen Datenbank "Movebank" für jedermann veröffentlicht. Das Projekt soll zum Artenschutz beitragen. Außerdem könnte Icarus in Zukunft als Frühwarnsystem bei Naturkatastrophen wie Erdbeben und Vulkanausbrüchen dienen. Es gibt die These, dass Tiere vor solchen Ereignissen unruhig werden und ihr Verhalten ändern.