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Weltrisiko-IndexInselstaaten besonders durch Naturkatastrophen gefährdet

Die zur Fidschi-Inselgruppe gehörende Insel Malolo, eine Stunde per Boot von Nadi, dem Hauptflughafen der Fischi-Inseln entfernt, aufgenommen am 15.07.2012. (picture alliance / dpa / Christiane Oelrich)
Inselstaaten wie Fidschi sin d besonders durch den Klimawandel gefährdet. (picture alliance / dpa / Christiane Oelrich)

Inselstaaten wie Vanuatu, die Salomonen und Fidschi gehören aufgrund des Klimawandels weiterhin zu den am meisten durch Naturkatastrophen gefährdeten Ländern der Welt.

Das geht aus dem Weltrisiko-Index 2020 des Bündnisses Entwicklung Hilft und des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum hervor. Die Inselstaaten sind demnach besonders durch den Anstieg des Meeresspiegels bedroht. Weiter heißt es, die meisten der Hochrisiko-Regionen befänden sich in Ozeanien, Südostasien, Mittelamerika sowie West- und Zentralafrika. Die Herausgeber des Berichts weisen zudem darauf hin, dass die Corona-Pandemie die schwierige Lage von fast 80 Millionen Geflüchteten und Vertriebenen noch verschärft.

Für den jährlich veröffentlichten Index berechnen die Autoren die Gefährdung und die gesellschaftliche Verwundbarkeit durch Naturkatastrophen in mehr als 180 Staaten.

Diese Nachricht wurde am 15.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.