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WeltrisikoberichtSoziale Sicherung wichtig für krisenfeste Gesellschaft

Ausgetrockneter Boden auf Grund der Klimaerwärmung auf einem Acker (picture alliance / Zoonar)
Ausgetrockneter Boden auf einem Acker (picture alliance / Zoonar)

Die Menschen in Deutschland sind nach einer Studie vergleichsweise wenig gefährdet, von Naturkatastrophen getroffen zu werden.

Entwicklungsorganisationen und Wissenschaftler stellten in Berlin den Weltrisikoindex vor. Darin geht es um Gefahren durch Erdbeben, Wirbelstürme, Dürren und Überschwemmungen. Der Index berücksichtigt auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Länder, die Folgen solcher Extremereignisse zu lindern. Am stärksten gefährdet seien Menschen in Inselstaaten wie Vanuatu, die vom Anstieg des Meeresspiegels bedroht sind, heißt es darin. Das geringste Risiko für die Folgen von Naturkatastrophen bestehe in Katar.

Der Weltrisikobericht weist auch auf die Bedeutung sozialer Sicherungssysteme hin, um Gesellschaften krisenfester zu machen. Entscheidend seien die Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder gegen Altersarmut, aber auch informelle Strukturen wie Nachbarschaftshilfe.

Diese Nachricht wurde am 15.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.