
Er habe als Staatsminister noch viel vor, sagte Weimer der Neuen Osnabrücker Zeitung. Rechte Trolle betrieben Kampagnen gegen einen bürgerlichen Kulturpolitiker, der sie inhaltlich angreife. Für die AfD sei er ein Hauptgegner. Weimer betonte, man könne nicht hinnehmen, dass das Land in den Rechtsautoritarismus abrutsche.
Weimer sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, wonach die von ihm und seiner Frau gegründete Weimer Media Group Unternehmen gegen Geld exklusiven Zugang zu Bundesministern bieten und mit "Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger" werben soll. Vergangene Woche übertrug Weimer seine Geschäftsanteile an einen Treuhänder. Die AfD forderte dennoch seinen Rücktritt und stellte Strafanzeigen. Grüne und Linke drängten auf Aufklärung. Bundeskanzler Merz stellte sich hinter Weimer.
Diese Nachricht wurde am 29.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
