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WHO-BerichtZahl der Verkehrstoten weltweit steigt auf 1,35 Millionen

Ein stark beschädigtes Fahrrad liegt vor einem Lkw, der an der Vorderfront beschädigt ist: Die Fahrradfahrerin ist nach dem Unfall mit dem Lkw im Mai 2018 in Hamburg-Eimsbüttel gestorben. (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)
Die WHO beklagt einen weltweiten Anstieg von Verkehrstoten; Radfahrer und Fußgänger sind demnach besonders gefährdet. (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)

Die Zahl der Verkehrstoten weltweit ist laut WHO auf jährlich 1,35 Millionen gestiegen.

Einem aktuellen Bericht der Weltgesundheitsorganisation zufolge ist das ein Anstieg um etwa 100.000 innerhalb von drei Jahren. Unfälle im Straßenverkehr seien inzwischen die häufigste Todesursache für Kinder und junge Menschen im Alter zwischen fünf und 29 Jahren. WHO-Chef Ghebreyesus sagte in Genf, diese Todesfälle seien ein nicht zu akzeptierender Preis der Mobilität. Besonders verletzlich seien Fußgänger und Radfahrer. Dem Bericht zufolge ist das Risiko tödlicher Unfälle im Straßenverkehr in armen Ländern nach wie vor dreimal so hoch wie in reichen.