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WirbelsturmUS-Ostküste wappnet sich gegen "Florence"

Karte mit dem voraussichtlichen Weg des Hurrikans Florence (picture-alliance/ dpa-infografik)
Der voraussichtliche Weg, den Hurrikan "Florence" nehmen wird (picture-alliance/ dpa-infografik)

Die US-Ostküste trifft Vorbereitungen für die Ankunft von Hurrikan "Florence".

Fast zwei Millionen Menschen verlassen die Küstengebiete und fliehen in Richtung Landesinnere (Audio-Link). Die Behörden des US-Bundesstaats North Carolina haben mehrere Gefängnisse geräumt und die Gefangenen in anderen Haftanstalten untergebracht, weil sie befürchten, dass die Gebäude dem schweren Wirbelsturm nicht standhalten können. Zahlreiche Fluggesellschaften haben Verbindungen gestrichen oder umgeleitet, die das Gebiet des Wirbelsturms hätten passieren müssen. Sie steuern die betroffenen Flughäfen an der Ostküste nicht mehr an. Sicherheitskräfte gehen davon aus, dass Millionen Menschen infolge des Wirbelsturms mit Stromausfällen rechnen müssen.

Das Sturmtief "Florence" hat zwar leicht an Kraft eingebüßt, wird aber immer noch in der zweithöchsten Kategorie eingeordnet. Der Hurrikan erreicht zur Zeit eine Drehgeschwindigkeit von rund 210 Kilometern pro Stunde.