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WirtschaftMAN will bis zu 9.500 Stellen abbauen

Das Logo des LKW-Herstellers MAN ist an der Firmenzentrale in München (Oberbayern) zu sehen. (dpa / picture alliance / Andreas Gebert)
Der LKW-Hersteller MAN baut tausende Stellen ab. (dpa / picture alliance / Andreas Gebert)

Der zu Volkswagen gehörende Lkw- und Bus-Hersteller MAN will in den nächsten Jahren bis zu 9.500 Stellen streichen.

Der MAN-Vorstand habe eine grundlegende Neuausrichtung der tief in den roten Zahlen steckenden Gesellschaft entschieden, hieß es. Damit stünden etwa der Produktionsstandort im österreichischen Steyr sowie die Betriebe in Plauen und Wittlich zur Disposition. Im Zuge der Umstrukturierung sollen bis 2023 1,8 Milliarden Euro eingespart werden.

Der Konzernbetriebsrat kündigte Widerstand gegen die Pläne an. Es könne nicht sein, dass Stellenabbau und Standortschließungen die einzigen Lösungsansätze seien, die dem Vorstand einfielen, sagte der Vorsitzende Stimoniaris. Sparprogramme nach der Rasenmähermethode seien mit dem Betriebsrat nicht zu machen.

Die LKW-Branche steht unter anderem wegen der weltweit sinkenden Nachfrage unter Druck. In Europa rechnete MAN schon vor der Corona-Pandemie mit einem Rückgang um 10 bis 20 Prozent in diesem Jahr.

Diese Nachricht wurde am 12.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.