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StartseiteZur DiskussionNo deal – No business?16.01.2019

Wirtschaftliche Folgen des BrexitNo deal – No business?

Mehr als die Hälfte aller Güter und Dienstleistungen, die Großbritannien einführt, stammen aus der EU. Eng sind die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der britischen Insel und den EU-Staaten des europäischen Festlands. Welche Folgen hätte ein ungeordneter Ausstieg der Briten aus der Union für die Wirtschaft?

Gesprächsleitung: Theo Geers, Dlf-Hauptstadtstudio

Die britische und die EU-Flagge vor dem Parlamentsgebäude in London (imago stock&people / Alberto Pezzali)
Nachdem das Unterhaus in London nun den Vertrag zum EU-Austritt abgelehnt hat, steigt die Nervosität bei Handel und Wirtschaft. (imago stock&people / Alberto Pezzali)

Chaos oder Chance? Die einen entwerfen mit Blick auf den Brexit Schreckensszenarien: kilometerlange LKW-Staus an den Grenzen, Verlust tausender Arbeitsplätze, Hamsterkäufe in Supermärkten. Die anderen meinen, Handel funktioniere auch mit Nicht-EU-Staaten. Da könne man auch in Europa wieder Zölle zahlen.

Nachdem das Unterhaus in London nun den Vertrag zum EU-Austritt abgelehnt hat, steigt die Nervosität bei Handel und Wirtschaft. Geschäfte mit den wichtigen Handelspartnern werden in jedem Fall komplizierter.

Es diskutieren:

  • Anja Hajduk, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion
  • Petr Bystron, Obmann der AfD-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss
  • Volker Treier, Deutscher Industrie- und Handelskammertag
  • Friedbert Meurer, Deutschlandfunk-Korrespondent für Großbritannien

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