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StartseiteGesichter EuropasWo Europa Stacheln zeigt: Migranten im griechisch-türkischen Grenzgebiet16.07.2011

Wo Europa Stacheln zeigt: Migranten im griechisch-türkischen Grenzgebiet

Mit Reportagen von Luise Sammann und Fatih Kanalici

Die griechisch-türkische Grenze ist zum europäischen Einfallstor für Armutsflüchtlinge aus den Krisengebieten der Welt geworden - ob auf dem Seeweg über die Ägäis oder auf dem Landweg bei Evros: Der Transit nach Europa ist allemal lebensgefährlich.

Am Mikrofon: Britta Fecke

Die griechische Polizei patroulliert an der Grenze zur Türkei. (dpa)
Die griechische Polizei patroulliert an der Grenze zur Türkei. (dpa)

Und wer es wirklich geschafft hat, muss sich auf einen unfreundlichen Empfang gefasst machen - Griechenland, das immer wieder an die Solidarität der europäischen Partner appelliert und sich mit den vielen illegalen Zuwanderern überfordert sieht, ist wegen seiner rigiden Flüchtlings- und Asylpolitik in die internationale Kritik geraten.

Seit die europäische Öffentlichkeit auf die oft unmenschliche Behandlung erschöpfter Armutsflüchtlinge aufmerksam wurde, avancierte das griechisch-türkische Grenzgebiet zum medialen "hotspot" - eine entlegene Region am Rande Europas ist zum Schauplatz und Krisenherd der umstrittenen europäischen Migrationspolitik geworden.

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