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"Wohnraumoffensive"Bundesregierung zieht positive Zwischenbilanz, Kritik von Opposition, Sozialverbänden und Immobilienwirtschaft

Ein Bagger hebt eine Baugrube aus. Im Hintergrund ist ein Mehrfamilienhaus im Rohbau zu sehen. (imago images / imagebroker)
Neubau (imago images / imagebroker)

Die Bundesregierung hat Kritik an ihrer sogenannten Wohnraumoffensive zurückgewiesen.

Bundeskanzlerin Merkel sagte in Berlin, zwar sei der Wohnungsbau eine permanente Aufgabe. Das Ziel sei aber nicht außer Reichweite, bis zur nächsten Bundestagswahl eineinhalb Millionen Wohnungen zu bauen. Bundesbauminister Seehofer zeigte sich grundsätzlich zufrieden mit dem bisher Erreichten: Im vergangenen Jahr seien trotz der Corona-Pandemie 300.000 neue Wohnungen gebaut worden. Das sei der höchste Stand seit 20 Jahren.

Kritik kam unter anderem von Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt. Sie sagte, die Mietpreise stiegen immer weiter. Auch Sozialverbände sehen die Bilanz der Bundesregierung kritisch: Die Diakonie Deutschland forderte vor allem deutlich mehr Engagement im sozialen Wohnungsbau. Die Immobilienbranche bemängelte, dass Genehmigungsverfahren weiterhin komplex und langwierig seien.

Diese Nachricht wurde am 23.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.