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WohnungsbaupolitikKfW zieht gemischte Bilanz

Zwei Kräne auf einer Baustelle für Wohnungsbau. (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)
In diesem Jahr könnten 300.000 neue Wohnungen gebaut werden. (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau sieht keine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt.

Zwar könnte erstmals seit 20 Jahren wieder die Marke von 300.000 neuen Wohnungen erreicht werden; das genüge allerdings nicht, um den Bedarf zu decken, erklärte die Chefvolkswirtin der staatlichen Förderbank, Köhler-Geib. Vor allem in den wachsenden Metropolregionen bleibe Wohnraum knapp und teuer. Die KfW schätzt den Bedarf auf 350.000 bis 400.000 Wohnungen pro Jahr. Eine Entspannung auf Wohnungsmärkten mit steigenden Mieten könnte aus Sicht der Bank unter anderem dadurch erreicht werden, dass weniger dicht besiedelte Regionen wirtschaftlich belebt, attraktiver gemacht und besser angebunden würden.

Die Bundesregierung hatte heute eine weitgehend positive Bilanz ihrer Wohnungsbaupolitik gezogen. Bundeskanzlerin Merkel sagte, das Ziel von eineinhalb Millionen neuen Wohnungen in dieser Legislaturperiode sei nicht außer Reichweite.

Diese Nachricht wurde am 23.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.