Freitag, 19.10.2018
 
Seit 03:05 Uhr Weltzeit
StartseiteLänderzeitInitiative in Schleswig Holstein fordert Recht auf bezahlbares Wohnen26.09.2018

WohnungsmangelInitiative in Schleswig Holstein fordert Recht auf bezahlbares Wohnen

Zu wenig Wohnungen in den Ballungsräumen, steigende Mieten und Verdrängung: Wohnraummangel ist zum großen sozialen Thema geworden. Und an Vorschlägen, wie dem begegnet werden soll, mangelt es nicht.

Eine Sendung von Petra Ensminger

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
"Bezahlbare Mieten" steht auf einem Wandbild nahe dem Kottbusser Tor in Berlin im Bezirk Kreuzberg. (dpa / Wolfram Steinberg)
In Schleswig-Holstein könnte das Recht auf bezahlbaren Wohnraum in die Landesverfassung geschrieben werden (dpa / Wolfram Steinberg)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast
Mehr zum Thema

Alternativer Wohngipfel Bezahlbarer Wohnraum für alle gefordert

Bezahlbarer Wohnraum "Zu viele Regeln immerwährend zu ändern, ist nicht gut"

Initiative in Schleswig-Holstein Bezahlbarer Wohnraum als Grundrecht?

Gerade hat auch die Bundesregierung den steigenden Mieten den Kampf angesagt, - und auf einem 13-seitigen Papier festgehalten, womit der geführt werden soll: Baukindergeld für Familien, Steuerabschreibungen für den Bau von Mietwohnungen, Bereitstellung von mehr bundeseigenen Grundstücken, ein Bündel, das Abhilfe schaffen soll.

Doch braucht es nicht ein grundsätzliches Umdenken? Wohnen ist eine soziale Frage, sollte man das Recht auf bezahlbaren Wohnraum also als Grundrecht verankern?

Eine Initiative aus Mieterbund und Sozialverband Schleswig-Holstein will erreichen, dass das Recht auf bezahlbaren Wohnraum in die Landesverfassung geschrieben wird. Wird das etwas an der Situation ändern?

Gesprächsgäste:

  • Kristina Herbst, CDU, Staatssekretärin im Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein,
  • Ulrich Ropertz, Deutscher Mieterbund e.V.
  • Sven Picker, Stellvertretender Landesvorsitzender des Sozialverbands Schleswig-Holstein,
  • Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) und
  • Thomas Schmidt, Bürgermeister von Teltow.

Und Sie können sich beteiligen, indem Sie anrufen, Tel.: 00800 4464 4464 oder eine E-Mail senden an: laenderzeit@deutschlandfunk.de.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk