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ZählungGefährdete "Mopsfledermaus" im Nationalpark Harz zu Hause

Die grau-braune Fledermaus ist von vorne fotografiert. Sie zeigt ihre Zähne und wird von einer Hand gehalten. (dpa)
Gefährdet: Die Mopsfledermaus. (dpa)

Der Nationalpark Harz ist Lebensraum für stark gefährdete Fledermäuse.

Dies hat eine Kontrolle der Fledermaus-Winterquartiere zwischen Dezember 2018 und März 2019 ergeben, deren Ergebnisse von der Nationalparkverwaltung in Wernigerode veröffentlicht wurden. Demnach sind unter den insgesamt 241 gezählten Fledermäusen auch sogenannte "Mopsfledermäuse", die stark gefährdet sind. Sie heißen so wegen ihrer platten Nase und den eng zusammenstehenden Ohren.

Die häufigste Art in dem Großschutzgebiet in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sind der Auswertung zufolge das Große Mausohr, die Wasserfledermaus und die Brandtfledermaus. Die Zählung wurde von Mitarbeitern der Parkverwaltung und ehrenamtlichen Fachleuten durchgeführt.

Fledermäuse kommen teilweise von weit her, um im Harz zu überwintern. In den Wäldern des Nationalparks finden sie in natürlichen Baum- und Felshöhlen oder in ehemaligen Bergwerksstollen ihre Winterquartiere.