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Zeitungsmarkt"Frankfurter Rundschau" feiert Jubiläum - Experte beklagt verloren gegangene bundesweite Relevanz

Ausgabe der Frankfurter Rundschau (picture alliance / dpa / Boris Roessler)
Ausgabe der Frankfurter Rundschau (picture alliance / dpa / Boris Roessler)

Die Tageszeitung "Frankfurter Rundschau" hat am Samstag den 75. Jahrestag ihres Bestehens gefeiert.

Das Blatt war 1945 kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gegründet worden - dem Verlag zufolge als dritte deutsche Tageszeitung der Nachkriegsgeschichte überhaupt.

Der Medienforscher Horst Röper würdigte die "Frankfurter Rundschau" im Deutschlandfunk Kultur als "eine sehr eigenständige Zeitung, und auch eine besondere, insofern, als dass sie bei den überwiegend konservativen Tageszeitungen in Deutschland eine linksliberale Stimme war." Diese Stellung habe sie aber verspielt, nicht zuletzt aufgrund betriebswirtschaftlichen Versagens, so Röper. Inzwischen habe sich das Blatt als Regionalzeitung für den Frankfurter Raum und Umgebung wieder etabliert. "Aber die bundesweite Stimme im publizistischen Bereich fehlt uns da etwas. Da ist nichts nachgekommen, was der alten FR in ihrer Bedeutung heute entsprechen könnte", betonte Röper.