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StartseiteMusik-PanoramaOffenheit und Bewegung13.01.2020

Zepernicker Randfestspiele 2019Offenheit und Bewegung

Anfangs verstanden sich die Randfestspiele als Ort für avanciertes ostdeutsches Komponieren, das nach 1989/90 seine bisherigen Podien verlor. Heute erlebt man in Zepernick kompositorischen Nachwuchs, die brandenburgische Szene und gelungene Beispiele internationaler Kooperation.

Am Mikrofon: Anna Schürmer

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Hochspringender Tropfen (imago)
Wasser war 2019 das übergeordnete Thema der Zepernicker Randfestspiele. (imago)

Mit Werken u.a. von
Georg Katzer
Friedrich Goldmann
Anna Arkushyna
Péter Köszeghy
Helmut Zapf
Gelareh Soleimani

Mitwirkende:  
u.a. UnitedBerlin
Ensemble Kwartludium, Warschau
Yarava Music Group, Teheran

"Wasser" lautete das Motto der 27. Zepernicker Randfestspiele, die der Komponist Helmut Zapf im Panketal nordöstlich Berlins seit 1992 veranstaltet. Zentraler Schwerpunkt des Festivals war und ist hier immer wieder das avancierte ostdeutsche Musikschaffen. Das galt auch für den Jahrgang 2019, der zum 30. Jahrestag des Mauerfalls einen wichtigen Vertreter der mittleren Komponisten-Generation der DDR in zwei Gedenkkonzerten würdigte: Georg Katzer, der am 7. Mai 2019 verstarb. 

Wurde damit gewissermaßen das Ende einer Ära markiert, so standen die weiteren Konzertbeiträge durchaus in Katzer'scher Tradition von Offenheit und Bewegung. Neben dem vielgestaltigen Schaffen des Zeuthener Komponisten kam in Zepernick eine vielgestaltige Palette zeitgenössischen Musikschaffens aus der Hauptstadt und aus dem umliegenden Brandenburg zu Gehör.

Diese Sendung können Sie nach Ausstrahlung 30 Tage lang anhören.

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