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StartseiteSprechstundeAuch Deutschland gefährdet?09.02.2016

Zika-VirusAuch Deutschland gefährdet?

Das Zika-Virus steht in Verdacht, Schädelfehlbildungen bei ungeborenen Babys zu verursachen. Aktuell verbreitet sich das Virus stark in Lateinamerika. Verantwortlich dafür ist die sogenannte Gelbfiebermücke und die asiatische Tigermücke - die kommt auch in Deutschland vor. Egbert Tannich vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg berichtet im Deutschlandfunk über deren Verbreitung.

Egbert Tannich im Gespräch mit Carsten Schroeder

Zika-Virus unter dem Elektronenmikroskop. Es gehört zur Familie der Vlaviviridae. Die Virus-Partikel betragen 40 nm in Diameter mit einer äußeren Hülle und dem inneren Kern. Der Pfeil zeigt einen einzelnen Virus-Partikel. Das Zika-Virus wird durch Mückenstiche übertragen. Die bekanntesten Symptome sind Fieber, Ausschlag, Gelenkschmerzen und Bindehautentzündung (gerötete Augen). Das Virus steht im Verdacht, für Missbildungen bei Kindern verantwortlich zu sein.Foto: Cynthia Goldsmith / Center for  Disease Control and Prevention/dpa (picture alliance / dpa / Cynthia Goldsmith / Center for  Disease Control and Prevention/dpa)
Zika-Virus unter dem Elektronen-Mikroskop (picture alliance / dpa / Cynthia Goldsmith / Center for Disease Control and Prevention/dpa)
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Übertragen werden die Zika-Viren hauptsächlich durch die sogenannte Gelbfiebermücke. Die kommt in Deutschland allerdings überhaupt nicht vor. Aber daneben gibt es eine weitere Mückenart, die das Zika-Virus übertragen kann, nämlich die asiatische Tigermücke. Und die scheint nach Deutschland bereits eingeschleppt worden zu sein.

- Am Telefon begrüße ich Professor Egbert Tannich vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg, der die Ausbreitung dieser tropischen Moskitos in Deutschland überwacht.

Das komplette Interview können Sie im Audio-Archiv nachhören.

 

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