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StartseiteWissenschaft im BrennpunktWarum sich Deutschland mit dem kolonialen Erbe weiter schwer tut29.04.2018

Zögerliche Aufarbeitung Warum sich Deutschland mit dem kolonialen Erbe weiter schwer tut

Obwohl der Kolonialismus in Deutschland seit rund einem Jahrhundert Geschichte ist, lagern in den Kellern vieler Museen und Institute noch immer politisch und wissenschaftlich sensible Altlasten.

Mit Beiträgen von Michael Stang

Besucher im Völkerkundemuseum in Leipzig stehen vor einer Vitrine mit Exponaten (dpa / picture alliance / Waltraud Grubitzsch)
Besucher im Völkerkundemuseum in Leipzig stehen vor einer Vitrine mit Exponaten (dpa / picture alliance / Waltraud Grubitzsch)
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Zehntausende menschlicher Schädel, Knochen und Skelette brachten Wissenschaftler und Abenteurer der Kolonialzeit einst nach Deutschland, vermaßen sie, stellten sie aus und betrieben damit ihre menschenverachtende Rassenforschung.

Längst herrscht Einigkeit, dass dies Irrwege waren - doch die Sammlungen und Objekte aus der Kolonialzeit sind immer noch da. Die Gründe sind vielfältig. Zum einen wurde dieser Teil der deutschen Geschichte schlicht Jahrzehntelang von Wissenschaft und Politik ignoriert, zum anderen hatte die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte gegenüber der Aufarbeitung der NS-Verbrechen nicht oberste Priorität.

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