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StartseiteKontroversGefährdet die neue Freizügigkeit in der EU den sozialen Frieden?30.12.2013

ZuwanderungspolitikGefährdet die neue Freizügigkeit in der EU den sozialen Frieden?

Mit dem Jahreswechsel bekommen auch Bulgaren und Rumänen das Recht auf Freizügigkeit in der EU. Schätzungen zufolge werden 2014 rund 180.000 Menschen aus den beiden Staaten nach Deutschland übersiedeln, wo sie dann auch Anspruch auf Sozialleistungen haben.

Weiterführende Information

Ferber (CSU): "Beim Asylrecht gibt es keinen Spielraum." (Deutschlandfunk, Interview, 27.1.2013)

Ein Ghetto in bester Lage (Deutschlandradio Kultur, Reportage, 11.12.2013)

Viele Städte sind allerdings jetzt schon überfordert mit der Unterbringung und Versorgung von Menschen, die kein Deutsch sprechen und über nur wenig Bildung verfügen. Droht ein Sozialtourismus? Soll die Freizügigkeit wieder eingeschränkt werden, wie Großbritannien es fordert? Muss die Bundesregierung handeln, um dem Missbrauch von Sozialleistungen entgegenzuwirken? Gefährdet die „Armutszuwanderung“ den sozialen Frieden? Oder sind die Menschen aus den ärmsten Regionen der EU eine Bereicherung für unser Land?

Es diskutieren:

  •  Barbara Lochbihler, Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Europaparlament
  •  Günter Krings, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium
  •  Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes

 

Eine Sendung mit Hörerbeteiligung; diskutieren Sie mit:

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de

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