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StartseiteCorso"Kunst, wie wir Lust darauf haben"08.12.2018

Zweites Album von AnnenMayKantereit"Kunst, wie wir Lust darauf haben"

Nach den Anfängen bei Schul- und Straßenfesten, in Kellerclubs und dem gefeierten Debüt 2016 stehen AnnenMayKantereit aus Köln vor den hohen Erwartungen der Fans und Kritiker: Wie wird das verflixte zweite Album? Sie machen weiter ihr Ding, wie Christopher Annen und Malte Huck im Dlf sagten.

Christopher Annen und Malte Huck im Gespräch mit Anja Buchmann

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Die Hälfte der Band AnnenMayKantereit sitzt auf blauen Papphockern mit dem DLF-Logo: Gitarrist Christopher Annen (r.) und Bassist Malte Huck (Deutschlandradio/Adalbert Siniawski)
Die Hälfte der Band AnnenMayKantereit im DLF: Gitarrist Christopher Annen (r.) und Bassist Malte Huck (Deutschlandradio/Adalbert Siniawski)
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"Schlagschatten" – das neue Album von AnnenMayKantereit "Die Vögel scheissen vom Himmel"

Band AnnenMayKantereit Danke, Papa, aber lass mich!

Das verflixte zweite Album - für viele Bands ist es eine Herausforderung, überzeugend und frisch nachzulegen. AnnenMayKantereit aus Köln haben ihr zweites Album in einem Haus in Spanien aufgenommen und gleich - nach Moses Schneider beim Debüt "Alles nix Konkretes" - einen neuen Produzenten hinzugenommen. Markus Ganter, der unter anderem Sizarr, Casper und Drangsal produzierte, hat die vier Musiker viel mit Beats arbeiten lassen. Aus kleinen rhythmischen Versatzstücken oder Gitarrenakkorden wurden so nach und nach die Stücke zusammengebaut.

"Ein bisschen nahbarer"

Gleichzeitig hatten sie aber auch einen roughen, unsauberen Sound für die Produktion im Hinterkopf, es sei wenig Hall verwendet worden und die Musik klinge im Ganzen "ein bisschen nahbarer", sagten Gitarrist Christopher Annen und Bassist Malte Huck im Deutschlandfunk. Auf die Kritik der Musikpresse, ihre Texte seien etwas belanglos, reagierten sie entspannt - und reflekieren auf "Schlagschatten" ihre eigene Stellung als weiße, deutsche, junge Männer. 

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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