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StartseiteCampus & KarriereJura studieren in Deutschland20.10.2018

Zwischen Reformbedarf und JobchancenJura studieren in Deutschland

„Das Jurastudium in Deutschland ist reformbedürftig und es gibt hohen Handlungsbedarf“ - so formuliert es Ulrich Heublein vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung und bezieht sich dabei auf seine Studie, die unter anderem die Abbrecherzahlen in diesem Fach bundesweit analysiert hat.

Moderation: Kate Maleike

Eine Jura-Studentin hält in einer Vorlesung an der Universität Osnabrück (Niedersachsen) eine Ausgabe vom Grundgesetz in der Hand.  (Friso Gentsch / dpa)
Eine Jura-Studentin hält das Grundgesetz in der Hand. (Friso Gentsch / dpa)

Besonders fiel den Wissenschaftlern auf, dass die Lehr-Lernkultur wenig kommunikativ ist, Studierende und Professorinnen und Professoren wenig kommunizieren. Dabei werden Jura-Absolventen dringend gesucht, vor allem aber Volljuristen, die auch das zweite Staatsexamen haben. Wird das Studium vorher abgebrochen beziehungsweise nach dem ersten Staatsexamen beendet, könnte sich die Personalnot in Gerichten oder Justizbehörden weiter verschärfen.

"Campus & Karriere" schaut in der Sendung auf den aktuellen Arbeitsmarkt für Juristen und auf die Problemzonen im Studium und in der anschließenden Referendariatsphase.

Gesprächsgäste:

  • Mona Günther, Jurastudentin Uni Konstanz und Mitglied im Bundesvorstand der Jurastudentenvereinigung ELSA
  • Prof. Andreas Piekenbrock, geschäftsführender Direktor des Zentrums für anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Uni Heidelberg
  • Dr. Ulrich Heublein, Dt. Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung

Weitere Themen:

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