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Ein Gespräch über Kunst und RevolutionBruno & Bettina

Masao Adachi ist einer der bekanntesten Drehbuchautoren und Regisseure des japanischen Kinos und stand 1968 der Neuen Linken Japans nahe. 1974 verlässt er Japan und schließt sich im Libanon der von Fusako Shigenobu gegründeten Japanischen Roten Armee (JRA) an.

Von Lutz Dammbeck

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Ein Portrait des japanischen Drehbuchautor und Regisseurs Masao Adachi. (Deutschlandradio / Lutz Dammbeck)
Der japanische Drehbuchautor und Regisseur Masao Adachi. (Deutschlandradio / Lutz Dammbeck)
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Manuskript zum Nachlesen:

Bruno & Bettina. Ein Gespräch über Kunst und Revolution (PDF)

Bruno & Bettina. Ein Gespräch über Kunst und Revolution (Textversion)

Literaturhinweise:


Till Knaudt: Von der Revolution zur Befreiung. Studentenbewegung, Antiimperialismus und Terrorismus in Japan. Campus Verlag, 2016.

Jasper Sharp: Behind the pink curtain: the complete history of Japanese Sex cinema. Fab Press, 2008.

William Andrews: Dissenting Japan: A History of Japanese Radicalism and Counterculture from 1945 to Fukushima. C Hurst & Co Publishers Ltd., 2016.
 
Regine Igel: Terrorismus-Lügen: Wie die Stasi im Untergrund agierte. Herbig, F A, 2012.
 
Oliver Schröm: Gefährliche Mission. Die Geschichte des erfolgreichsten deutschen Terrorfahnders. Fischer Taschenbuch, 2007.

Nach 23 Jahren in der Illegalität, unter Decknamen und im Kalten Krieg von Geheimdiensten unterstützt, wird er 1997 mit neun anderen Mitgliedern der JRA von libanesischen Sicherheitsbeamten verhaftet und in Beirut vor Gericht gestellt. 2001 wird er nach Japan ausgeliefert und wegen eines Passvergehens verurteilt.

Nach seiner Entlassung arbeitet er wieder als Autor und Regisseur und spricht nun über den Scherbenhaufen linker Ideen und Strategien, den ‘68 hinterlassen hat.

Produktion: RBB/Dlf 2018

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