Thema / Dunkelfeldstudie

Symbolfoto zum Thema Häusliche Gewalt gegen Frauen: Eine Frau hält schützend ihre Hände vor das Gesicht

Anwältin und Autorin ClemmNur sehr wenige Gewalttaten kommen zur Anzeige

Die riesige Gewaltbelastung in der Gesellschaft wird sich nach Einschätzung von Anwältin Christina Clemm nicht über die Strafjustiz lösen lassen. Sie reagierte auf die Dunkelfeldstudie zur Gewalt und fordert ein Gesamtkonzept sowie mehr Prävention.

11:36 Minuten

Das war der Tag

Gestellte Aufnahme zum Thema Beziehungstat: Eine Frau wird von einem Mann getreten. Berlin, 08.01.2018. Copyright: Thomas Trutschel/ picture alliance/photothek || Modellfreigabe vorhanden

Übergriffe und MisshandlungenMehr Gewalt gegen Frauen: Was wir tun können

Alle vier Minuten wird in Deutschland eine Frau Opfer von häuslicher Gewalt. Sarah Bora lebte viele Jahre mit einem Mann, der sie misshandelte. Die Anwältin Christina Clemm vertritt Opfer vor Gericht und sagt, was gegen Frauengewalt hilft.

18:03 Minuten
Eine Frau versucht, sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (gestellte Szene).

TäterarbeitAusmaß von Gewaltvorfällen "überhaupt nicht überraschend"

Die Dunkelfeldstudie zeigt, dass nur wenige Betroffene von Gewalt Anzeige erstatten. Sozialarbeiter Roland Hertel hofft, dass die Stimmen aus der Praxis bei der Politik nun endlich Gehör finden. Er fordert auch mehr Angebote für die Täterarbeit.

09:46 Minuten

Interviews

Illustration: Eine Frau sitzt auf dem Boden, der lange Schatten eines Mannes bedroht sie.

Häusliche GewaltTäterarbeit ist Opferschutz

Mehr als 250.000 Menschen werden pro Jahr in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt. Täter, die sich der Verantwortung für ihr Handeln stellen, haben gute Chancen, sich zu ändern. Doch die Täterarbeit führt in Deutschland noch ein Nischendasein.

An einer Hausecke liegen Kerzen und Blumen zum Gedenken.

Häusliche GewaltRisiken besser zu erkennen kann Leben retten

Laut Bundeskriminalamt wurden 2024 rund 266.000 Menschen Opfer häuslicher Gewalt - rund vier Prozent mehr als im Vorjahr. Frauen sind ganz überwiegend betroffen, die Täter sind meist Männer. Neue Apps könnten helfen, die Risiken schneller zu erkennen.

23:52 Minuten

Systemfragen

Thema / Epstein-Dokumente

Der US-amerikanische Sprachwissenschaftler Noam Chomsky sitzt in einem Privatflugzeug neben Jeffrey Epstein, der zu ihm redet

Epstein-FilesAuch Wissenschaftler waren Teil des Epstein-Netzwerks

Der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein pflegte enge Kontakte nach Harvard, ans MIT und zu einzelnen Forschern wie Noam Chomsky, Martin Nowak und Joscha Bach. Möglich war das auch durch das stark privat finanzierte Forschungssystem in den USA.

07:12 Minuten

Forschung aktuell

Fotoillustration von einigen der veröffentlichen Dokumenten aus den Epstein-Files, die das US-Justizministerium jetzt bekannt gegeben hat.

Epstein-AktenDas Systemversagen der US-Justiz

Die neu veröffentlichten Dokumente über den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zeigen, wie groß sein mächtiges Netzwerk war. Es wird darin auch das Versagen der US-Justiz deutlich. Das könnte auch für Präsident Trump zum Problem werden. 

29:22 Minuten

Tacheles

Der verstorbene Investmentbanker und verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein im Porträt an einem gedeckten Tisch mit Personen im Hintergrund.

Epstein-AktenEnthüllungen machen Netzwerk von Machteliten sichtbar

Bei Elite-Netzwerken geht es vor allem um Macht und Geld, sagt der Soziologe Michael Hartmann. Dass es auch um Sex geht, wie im Fall von Jeffrey Epstein, sei eher die Ausnahme. Aber solche Verbindungen machten es möglich, geltende Regeln zu umgehen.

11:31 Minuten

Interviews

Ein Dokument der sogenannten Epstein-Files: der Polizeibericht, als Epstein am 6. Juli 2019 in Gewahrsam genommen wurde.

Jeffrey EpsteinWas ihn mit Bill Clinton, Prinz Andrew und einem deutschen Forscher verband

Investigativreporter sichten die kürzlich veröffentlichten Material-Massen der Epstein-Akten weiter. Das hat Folgen für die britische und die US-Politik. Auch der deutsche Forscher Joscha Bach soll von Epsteins Netzwerk profitiert haben.

Vor dem US-Kapiton in Washington hält ein Demonstrant ein Schild mit der Aufschrift "Unlock all Epstein Files" in die Höhe.

Epsteins NetzwerkSittengemälde einer verkommenen globalen Elite

Trump, Clinton, die norwegische Kronprinzessin oder der britische Ex-Botschafter – alle hatten Kontakt zu Epstein. Was sagen seine weitreichenden Verbindungen über die globale Machtelite aus?

33:40 Minuten