Dienstag, 21.08.2018
 
Seit 01:30 Uhr Tag für Tag
StartseiteFreistilVon äußerer und innerer Sauberkeit29.07.2018

ReinigungsarbeitVon äußerer und innerer Sauberkeit

Sauber machen heißt: Dreck wegputzen. Weißes soll wieder weiß, nicht nur sauber, sondern rein werden. Was die Waschmittelwerbung seit ihrer Erfindung verspricht, gehört zu den alltäglichen Praktiken in menschlichen Kulturen. Reinigungsarbeit, auch für ein sauberes Gewissen, gegen dreckige Gedanken oder unreine Gefühle.

Von Bettina Mittelstraß

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Ein Waschbecken wird geputzt. (imago / Westend61)
Seit Jahrhunderten ein Ideal: Alles wird sauber. (imago / Westend61)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast

Menschen fegen und fasten, schrubben und sortieren, desinfizieren und entgiften. Angestrebt wird ein reiner Geist, ein Handeln nach der reinen Vernunft oder das Leben im Einklang mit der reinen Natur. Vom Großreinemachen bis zur Putzmanie, von Reinigungsritualen und deutschen Saubermännern, bis hin zu abstrusen Vorstellungen von reinem Blut und reiner Rasse. Ein Feature über Putzkolonnen und Ethnologen, im Gespräch mit Hygienikern und Fastenfanatikern, Religionswissenschaftlern und Philosophen.

Regie: Philippe Bruehl
Produktion: Dlf 2014

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk