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Seit 15:05 Uhr Corso - Kultur nach 3
Minenarbeiter in einem Bergwerk in Kolumbien. (AFP / Rodrigo Arangua )

Kolumbiens KohleDeutschlands Doppelmoral

Wie unsere Stromerzeuger von den Machenschaften internationaler Rohstoffkonzerne in Kolumbien profitieren

Drohungen, Vertreibung, Morde - jahrelang haben paramilitärische Einheiten Platz für den lukrativen Kohleabbau im Nordosten Kolumbiens geschaffen. Zwischen 1996 und 2006 wurden fast 60.000 Menschen vertrieben und 2.600 Menschen ermordet. Profiteure der Menschenrechtsverletzungen sind auch deutsche Energieversorger.


Der Künstler Clemens von Wedemeyer steht am 12.09.2014 im Kunstverein Braunschweig (Niedersachsen) neben einer akustischen Präsentation, die im Rahmen der Ausstellung "Every Word You Say" zu hören ist. (picture-alliance / dpa / Andre Pause)

Every word you sayEin Gang durch das Spracharchiv des Doktor Zwirner

Der Sprachforscher und Nervenarzt Eberhard Zwirner gründete 1932 das Deutsche Spracharchiv, das sich der statistischen Erforschung von Sprachlauten widmete, der sogenannten Phonometrie. Er ließ in ganz Deutschland Aufnahmen von Mundarten anfertigen, das Archiv Deutsches Lautdenkmal entstand. Zwirner interessierte sich auch für sprachliche Anomalien.


Nächste Sendung: 07.07.2015 19:15 Uhr

Das Feature
Über die Schaffung von nazifreien Zonen
Stadtentwicklung in Berlin-Schöneweide
Von Ursula Rütten
Produktion: DLF 2015
Schöneweide, einst eines der größten innerstädtischen Industriegebiete Europas, ist ein Berliner Stadtteil, mit dem sich seine Bewohner jahrzehntelang zu Recht voller Stolz identifizierten. Mit der Wende gingen rund 30000 Arbeitsplätze verloren. Industriebrache und soziale Brache wurden der Humus für eine bis vor wenigen Jahren auffällige Neonazi-Szene. Besonders raumgreifend im Vorfeld des S-Bahnhofs in Niederschöneweide. Lange musste sich die Bevölkerung gedulden, bis Sanierungskonzepte von Bezirk und Land den Weg für neue Lebensinhalte und Zukunftsperspektiven ebneten. Und bis den braunen Platzhirschen Paroli geboten werden konnte. Als Kraftakt auf einer breiten zivilgesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Basis. Mit Milieuschutz für die ansässige Bevölkerung. Als ‚Leuchtturm‘ gilt die Ansiedlung der Hochschule für Technik und Wirtschaft. Von vielen Seiten kommen heute Impulse und Konzepte, der einstigen Bastion von Innovation und Erfindergeist erneut ein überregionales Alleinstellungsmerkmal zu verschaffen.
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Vorschau - Das Feature

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