• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
Seit 10:10 Uhr Kontrovers
StartseiteHörspielDie Tagebücher des Samuel Pepys17.05.2014

GroßbritannienDie Tagebücher des Samuel Pepys

Wir wissen alles über ihn: ob er Verstopfung hatte oder seine Frau betrog, wie er sich bestechen ließ und sein Fähnlein nach dem politisch günstigsten Wind hing.

Von Hannelore Hippe

Der britische Beamte der Admiralität Samuel Pepys in einer zeitgenössischen Darstellung (picture alliance / dpa)
Der britische Beamte der Admiralität Samuel Pepys in einer zeitgenössischen Darstellung (picture alliance / dpa)

Er war theatersüchtig und hasste Shakespeare, er schmiss rauschende Partys und vergrub einen ganzen Parmesankäse in seinem Garten, um ihn vor der großen Feuersbrunst zu schützen. Samuel Pepys lebte vor 450 Jahren in der aufregendsten Zeit der britischen Geschichte: In den Jahren nach Cromwell, als man die einst verhassten Stuarts wieder auf den Thron hob, als erst die Pest und kurz darauf das große Feuer von London die englische Hauptstadt heimsuchten.

Das Großartige an diesen gnadenlos ehrlichen Tagebucheintragungen ist die Erfahrung, dass wir den jungen ehrgeizigen Mann nicht nur als historische Figur, sondern als Zeitgenossen wahrnehmen, der uns in vielem einen Spiegel vorhält.        

Komposition: Frieder Butzmann
Regie: Götz Naleppa
Mit Matthias Matschke, Frauke Poolman, Claudia Mischke

Aus dem Englischen von Georg Deggerich

Produktion: DLF 2012
Länge: 96'30

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk