Hörspiel / Archiv /

 

Hörspiel Warenka Olessowa

Von Maxim Gorki

Eine Büste des Autors Alexei Maximowitsch Peschkow- besser bekannt unter dem Pseudonym Maxim Gorki.
Eine Büste des Autors Alexei Maximowitsch Peschkow- besser bekannt unter dem Pseudonym Maxim Gorki. (picture alliance / dpa / Stefan Sauer)

Tief im Hinterland russischer Weiten Ende des 18. Jahrhunderts. Ippolit Sergejewitsch, ein etwas spröder Junggeselle, ist gerade zum Privatdozenten in St. Petersburg ernannt worden. Da erreicht ihn ein Telegramm, in dem ihn seine Schwester dringend zu sich aufs Land bittet, da ihr Mann gestorben ist.

Anders als erwartet, findet er die Schwester nicht trauernd vor, und sie verliert keine Zeit, ihm die liebreizende Warenka Olessowa vorzustellen. Statt wie geplant zu arbeiten, verbringt er die Semesterferien mit der offenherzigen Tochter des Obersts, die keinen Hehl daraus macht, dass ‘der Gelehrte’ ihr gefällt: "Wenn ich wüsste, dass dadurch die Langeweile verschwindet, so würde ich Sie küssen"

Doch der grüblerische Ippolit Sergejewitsch kann mit so viel Lebhaftigkeit nicht umgehen, sein Verstand leistet Widerstand gegen die ungewohnten Sinnesempfindungen.

Bearbeitung und Regie: Gert Westphal
Komposition: Peter Zwetkoff
Mit Gert Westphal, Christoph Bantzer, Gisela Zoch, Elisabeth Augustin, Michael Schwarzmaier, Otto Stern, Angelika Hartung, Stefan Miller, Elma Karlova, Christiane Hammacher
BR 1979/102’05 Minuten



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörspiel

Geschichtenerzählen Inside Qivittoq

Merzouga: Janko Hanuvesky und Eva Pöpplein (von links).

Wenn es dunkel ist und draußen die Winterstürme toben, treffen sich die Grönländer und erzählen sich gruselige Qivittoq-Geschichten.

MitternachtskrimiSherlock Holmes und die Whitechapel-Morde (3/3)

London: Westseite des Big Ben (Elizabeth Tower)

Neben der brillanten BBC-Fernsehreihe "Sherlock" haben alle nachkommenden Sherlocks einen schweren Stand. Doch auch schon in der Vergangenheit fand sich unter den unzähligen nachahmenden oder parodierenden Holmes-Adaptionen kaum eine, die dem Geist des Originals gerecht wurde. Alfred Marquart hat die Aufgabe 1996 wie folgt gelöst.

KlassikerDie Kameliendame

Der Regisseur Clemens Schönborn aufgenommen am 02.09.2013 bei der Filmpremiere von "Liberace" im Admiralspalast in Berlin.

Wer war die Kameliendame - aufopfernde Liebende oder raffgierige Geschäftsfrau? Was war der Ursprung ihrer Geldgier - Geschäftssinn oder kultische Verschwendungssucht? Clemens Schönborn inszeniert ein Hörspiel aus der Frühzeit des Kapitalismus, als der Glanz des Geldes noch betörend war.