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Hörspiel

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Hörspielvorschau

Hörspiel am SamstagAbendliche Häuser

Undatiertes Porträt des deutschen Schriftstellers Eduard von Keyserling (1855-1918). (picture alliance / dpa)

Die Auflehnung des jungen baltischen Barons Egloff gegen die starren Traditionen seiner Familie und die hochkultivierte Müdigkeit seiner Standesgenossen endet im Tod. Die Liebe eines jungen Mädchens, das ihn trotz ihrer Neigung im Stich lässt, endet in der Resignation.

SWR VokalensembleThe Moon Tapes

Das SWR Vokalensemble Stuttgart (SWR / Thomas Müller)

In einem Raumschiff umrunden zwei Koala-Bären die Welt. Mit hoch aufgestellten Antennenohren lauschen sie den Gesängen der Lakonikerin, der Semantikerin und des Antipoden, die (unterstützt von ihren Chören) unten auf der Erde das hohe Lied von der Ankunft einer Raumkapsel anstimmen.

MitternachtskrimiDie Infektion II - Die Insel

Der Schauspieler Viktor Neumann während einer Hörspielaufnahme im Studio am Mikrofon. (Deutschlandradio / Sandro Most  )

In Köln ist eine Infektion außer Kontrolle geraten. Die Infizierten sterben reihenweise, um nach einiger Zeit als Untote Jagd auf die Überlebenden zu machen. Claudia und Karl sind diesem Inferno nur mit knapper Not entkommen. Per Hubschrauber versuchen sie, Sylt zu erreichen, doch sie stürzen über Helgoland ab.

PoetikBesuch im Pfarrhaus

Die österreichische Schriftstellerin Ilse Aichinger, aufgenommen am 28.05.1991. (picture-alliance/ dpa / Martina Hellmann)

Dieses "Spiel für Stimmen", dessen Handlung sich auflöst in allegorischen Bildern und Erinnerungen, gehört zu den schönsten poetischen Stücken der Hörspielgeschichte. Einziger realer Bezugspunkt: Ein alter Pfarrer lässt sich von zwei Kindern erzählen, was sie im Laufe des Sonntags erlebt haben.

MitternachtskrimiDie Harakiri-Serie

Die Schauspieler Claus Biederstedt, Renate Danz (v.lks.) während einer Hörspielaufnahme. (RIAS / Schnell)

Es häufen sich rätselhafte Selbstmorde in den höchsten Adelskreisen Englands. Bei den Toten handelt es sich sämtlich um Antiquitätensammler. Die Selbstmordreihe erregt Zeitungsleser und Detektive. Aber abgesehen von der Tatsache, dass die mysteriösen Vorfälle in der Presse mit dem witzig gemeinten Titel "Harakiri-Serie" bezeichnet werden, bleibt alles im Dunkeln.

Hörspiel des Monats Ich als Großprojekt

Der Autor Till Müller-Klug (picture-alliance / dpa / Torsten Leukert)

Die Begründung der Jury: "Die Pyramidenbauten unserer Tage: das ICH und der Flughafen (oder die Philharmonie, der Bahnhof, das Stadion usw.). Thomas Wolfertz lässt in Till Müller-Klugs 'Ich als Großprojekt' den Witz dieser Tragik mitanhören. Sozialer Mikro- und Makrokosmos verbinden sich im Größenwahn und enden in Larmoyanz.

Fiktion Largoschmerzen

Der Autor und Journalist Dietmar Dath (picture-alliance / dpa / Erwin Elsner)

Die musikalische Vortragsbezeichnung "Largo" beschreibt laut Lexikoneintrag ein langsames musikalisches Tempo. Im Grunde nur eine geringe Modifikation des mittleren Zeitmaßes - so zumindest in der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts - erweist sich das "Largo" in der Fiktion von Dietmar Daths neuem Hörspiel als umso folgenreicher.

 

Cinch

MagazinPreiswürdig

Ein Mann sitzt alleine auf einem Steg am See (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

In dieser Sendung stellen wir die drei für den diesjährigen Hörspielpreis der Kriegsblinden nominierten Produktionen vor: "Lebensabend in Übersee" von Hermann Bohlen, "Klaus Barbie - Begegnung mit dem Bösen" von Peter F. Müller, Leonhard Koppelmann und Michael Müller, und "Ickelsamers Alphabet" vom Liquid Penguin Ensemble.

 

Dossier

OrganspendeAuf Leben oder Tod

Ein Styropor-Behälter zum Transport von zur Transplantation vorgesehenen Organen wird am 27.09.2012 in Berlin am Eingang eines OP-Saales vorbei getragen. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

Wartelisten todkranker Patienten wurden manipuliert und Regeln zur Vergabe der raren Spenderorgane vielfach gebrochen. Die Ursachen: falsche Anreize, lasche Kontrollen und die erbitterte Konkurrenz der Transplanteure um die Organe.

 

Das Feature

Best of Mao, Hitler, StalinDiktatoren als empfindsame Künstler

Die Porträts von Hitler, Mussolini und Franco auf einer Postkarte aus dem Jahr 1937 (imago / United Archives International)

Saddam Hussein schrieb Liebesromane, Muammar al-Gadafi verfasste Gedichte. Ob Hitler, Mao, Mussolini, Stalin oder Karadžić- diese Männer zählen nicht nur zu den größten Verbrechern der Menschheitsgeschichte, sie alle verstanden sich zugleich auch als Autoren.

 

Freistil

FeatureLöcher im Bauch - Vom Sinn und Unsinn des Fragens

Eine Frau blickt an einem Fragezeichen vorbei durch eine aufgerissene Öffnung an einem mit Packpapier verdeckten Schaufenster.  (picture alliance / dpa / Rolf Haid)

Ständig fragt man nach dem Wetter und nach dem Befinden, nach dem Schuldigen und nach der Wahrheit, nach den Rätseln der Welt und nach dem Sinn des Lebens. Man stellt dumme oder die großen Fragen, rhetorische und existenzielle, Verlegenheits- und Tabufragen.