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"In darkness let me dwell"  (Alfred-Wegener-Institut, Helmhol)

Unweit des Observatoriums PALAOA ist vor hundert Jahren Sir Ernest Shackletons Trans-Antarktis-Expedition genial gescheitert. Auf einem Schlitten wollte er den antarktischen Kontinent durchqueren. Sein Schiff Endurance wurde vom Packeis zerstört, bevor er überhaupt landen konnte. Im Winter 2016 bricht das Forschungsschiff Polarstern erneut in die Antarktis auf. Das Duo Merzouga verbindet die Fiktion einer modernen Expedition und Shackletons Geschichte, die in lyrisch verdichteten Bildern erzählt wird, mit einer elektro-akustischen Komposition. 






Der Literaturnobelpreisträger Joseph Brodsky (Imago)

Ein Schattenspiel aus der Geschichte der Leningrader PoesiePetersburger Zwillinge

Joseph Brodsky und Leonid Aronson

"In Petersburg irren Dichterschatten in den nassen Gassen, in dunklen Wolken, in vergoldeten Blicken des Wassers. Du triffst sie überall – die Schatten der großen Dichter. Du gehst in einen Buchladen und weißt, dass sie, als sie noch am Leben und junge Lyriker waren, wie du jetzt einer bist, bei derselben Buchhändlerin Bücher kauften ..."


Ulrich Bassenge im Hörspielstudio. (Monika Maier, SWR-Pressestelle)

UrsendungSirius FM - Expedition an den Bandtellerrand

Anschließend Hörspielmagazin Extra: Frank Zappas "Meat Light" - Von Karl Lippegaus

In diesem Hybrid aus Reportage und Science-Fiction-Hörspiel fliegt ein Expeditionsteam vom Sirius zur Erde. Seine Mission: die Suche nach dem Studio für Elektronische Musik, jenem sagenumwobenen Soundlabor im WDR, in dem ab 1953 die Avantgarde der modernen Musik unter Führung von Karlheinz Stockhausen nie zuvor gehörte Klangforschung betrieb.



Ein Ausschnitt aus dem Kupferstich "Der heilige Antonius, von Dämonen gepeinigt" von Martin Schongauer (1445/50-1491) (imago / United Archives)

Hörspiel des MonatsSchere Faust Papier

Es gibt ja dieses Zitat von Karl Marx, dass sich Geschichte immer 20 mal ereignet. Einmal als Tragödie, einmal als Farce, einmal als ZDF-Zweiteiler, einmal als BBC-Miniserie, einmal als Telenovela, einmal als Eventmovie, einmal als französischer Historienstreifen, einmal als Dokumentarfilm, einmal als Geschichtsfälschung, einmal als Hörspiel im Deutschlandradio. Was Karl Marx jedoch vergessen hatte hinzuzufügen: Wir selbst spielen die Hauptrollen, ob wir wollen oder nicht, und am Ende schauen wir uns verwundert um und fragen uns, wie das alles passieren konnte.



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