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Hörspiel

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SWR VokalensembleThe Moon Tapes

Das SWR Vokalensemble Stuttgart (SWR / Thomas Müller)

In einem Raumschiff umrunden zwei Koala-Bären die Welt. Mit hoch aufgestellten Antennenohren lauschen sie den Gesängen der Lakonikerin, der Semantikerin und des Antipoden, die (unterstützt von ihren Chören) unten auf der Erde das hohe Lied von der Ankunft einer Raumkapsel anstimmen.


Undatiertes Porträt des deutschen Schriftstellers Eduard von Keyserling (1855-1918). (picture alliance / dpa)

Hörspiel am SamstagAbendliche Häuser

Anschließend: "Still here...I´am still here" - Die britische Sängerin Julie Tippetts von Karl Lippegaus

Die Auflehnung des jungen baltischen Barons Egloff gegen die starren Traditionen seiner Familie und die hochkultivierte Müdigkeit seiner Standesgenossen endet im Tod. Die Liebe eines jungen Mädchens, das ihn trotz ihrer Neigung im Stich lässt, endet in der Resignation.


Die Schauspielerin Lina Carstens, aufgenommen am 12. Mai 1973 in Recklinghausen. Sie wurde am 6. Dezember 1892 in Wiesbaden geboren und ist am 22. September 1978 in München gestorben. (dpa / picture-alliance / Wilhlem Leuschner)

MitternachtskrimiAbélard und Héloïse

In krimineller Teamarbeit wollen die beiden Gauner Philippe und François der armen, alten Madame Plessis ein wertvolles Gemälde abluchsen, das sie als ihren Notgroschen für schlechte Zeiten hütet. Philippe, der Antiquitätenhändler, gaukelt ihr vor, das Bild sei nicht sonderlich alt und fast wertlos.


Der Schauspieler Christian Brückner bei einer Hörspielaufnahme.  (Deutschlandradio / Sandro Most  )

TagebuchSchnitte

"Schnitte" ist das letzte, in Rom beendete Tagebuch Brinkmanns. Es erschien postum im Rowohlt Verlag als Faksimile. "Was er wahrnimmt, ist schrecklich. Versehrung, Schmutz, Fäulnis, Geilheit."


Der Schriftsteller Marcel Beyer (Deutschlandradio / Bettina Straub)

ZeitgeschichteFlughunde

Es hat ihn wirklich gegeben: Hermann Karnau, Wachmann im Berliner Führerbunker, den Westalliierten erster Zeuge für Hitlers Tod. In Marcel Beyers Roman wird aus der verbürgten Randfigur der Zeitgeschichte etwas anderes.


Die Regisseurin Christine Nagel (Deutschlandradio / Jonas Maron)

MitternachtskrimiArizona Phoenix Israel

Es ist immer dieselbe Szene: Ein Mann und eine Frau betreten in Phoenix, Arizona, das Hotelzimmer eines Schriftstellers, den sie "Daddy" nennen. Er erschießt sie, immer und immer wieder. Geschieht dies wirklich? Ist es eine Szene aus einem seiner Thriller?


Ein Foto von Anne Frank, entstanden um das Jahr 1941. Anne Frank war damals ungefähr 11 Jahre alt. (picture-alliance / dpa / Anne Frank Fonds Basel)

Jüdisches LebenWorüber wir reden, wenn wir über Anne Frank reden

Das Hörspiel handelt von einem orthodoxen jüdischen Paar aus Jerusalem und einem säkularen jüdischen Paar, das in Kalifornien lebt. Die Frauen waren beste Freundinnen in der Schule. Zusammen mit ihren Männern begegnen sie sich nach langer Zeit wieder und verbringen einen gemeinsamen Abend in Kalifornien.


Der Schriftsteller Erich Maria Remarque bei seiner Ankunft zu den Berliner Festwochen am 10. September 1956 auf dem Flughafen Tempelhof. (picture-alliance/ dpa / Bruechmann)

Klassiker Im Westen nichts Neues

Es gibt wenige Dokumente, die das Grauen des Ersten Weltkrieges so überzeugend aus der Innenansicht eines Soldaten erzählen wie der 1928 erschienene Roman "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque. Er gehört zu den auflagenstärksten Büchern weltweit.


Ein Mann in einem Mantel läuft durch eine Straße. (imago / Westend61)

Mitternachtskrimi It’s your turn

Eddi, 23, hat Stress. Gerade aus dem Jugendstrafvollzug entlassen, versucht er peinlich genau die Bewährungsauflagen einzuhalten und plant schon das nächste krumme Ding: die Entführung der reichen Rentnerin Karla.


Fotos zeigen in Ruandas Hauptstadt Kigali Opfer des Genozids. (picture alliance / dpa / Dai Kurokawa)

RuandaHate Radio

Radio ist ein Begleitmedium, heißt es. Auch ein Begleitmedium beim Morden? "Hate Radio" zeigt, dass Worte töten können und es getan haben. Der Massenmord, der sich 1994 in Ruanda ereignete, hatte einen "Soundtrack", und der kam aus dem Radio.


Der Schauspieler Ueli Jäggi während der Studioaufnahme. (Deutschlandradio / Bettina Fürst-Fastré)

Hörspiel des MonatsOb die Granatbäume blühen

Anschließend: Cinch – Ihre Verbindung zur akustischen Kunst

"Die du wohnest in den Gärten, lass’ mich deine Stimme hören." Mit diesen Worten aus dem Hohelied beginnt der letzte Prosatext des Schweizer Schriftstellers Gerhard Meier (1917 - 2008). Sechs Jahrzehnte lebte der preisgekrönte Schriftsteller zusammen mit seiner Frau Dorli zurückgezogen im Haus seiner Kindheit in Niederbipp.


Der Autor Dror Mishani (picture alliance / dpa / Yanai Yechiel-Paul Zsolnay Verl.)

MitternachtskrimiVermisst

Cholon, nahe Tel Aviv. Der 16-jährige Ofer ist verschwunden. Inspektor Avi Avraham glaubt zunächst nicht an ein Verbrechen, doch von Ofer fehlt tatsächlich jede Spur. Den Jungen scheint niemand wirklich gekannt zu haben, die Mutter nicht, der Vater nicht.


Der Autor Thomas Hürlimann steht am 19.06.2007 vor dem Kloster Einsiedeln (Schweiz). (picture-alliance / dpa / Urs Flueeler)

CollageMein liebstes Krokodil

Der Schriftsteller Thomas Hürlimann hat aus Briefen Anton Tschechows und der Schauspielerin Olga Knipper sowie aus der Erzählung "Die Dame mit dem Hündchen" eine dichte und spannende Collage zusammengestellt.


Der Schauspieler Hans Peter Hallwachs während einer Hörspielaufnahme. (Deutschlandradio - Anke Beims  )

MitternachtskrimiDer Commissaris geht in Kur

Luku Obrian ist mit einer Maschinenpistole erschossen worden, offenbar von einem Meisterschützen. Obrian war der Herrscher des Vergnügungsviertels und verfügte offensichtlich über unheimliche magische Fähigkeiten. Selbst die wenig abergläubische Amsterdamer Mordkommission glaubt daran, denn es kursieren zahllose Geschichten über Obrians legendäre Macht in der Halbwelt.


Der Schriftsteller Ror Wolf sitzt am Dienstag (26.02.2008) in seiner Wohnung in Mainz vor einem Bücherregal und blättert in einem Buch. (picture-alliance / dpa / Uwe Anspach)

Auf der Suche nach Dr. QDer Chinese am Fenster

Erster Teil

Das Stück gilt als Klassiker der experimentellen Hörspielkunst. Äußerlich eine Collage, die sprachliche Elemente mit Geräusch- und Musikpartikeln verschmilzt, erzählt das Hörspiel mehrere Geschichten auf einmal - triviale und imaginäre, Kriminal- und Science-Fiction-Geschichten. Und in allen kommt eine Figur vor, die sich jeden Moment verändern kann: ein Chinese am Fenster.

Nächste Sendung: 02.06.2015 20:10 Uhr

Hörspiel
Besuch im Pfarrhaus
Von Ilse Aichinger
Regie: Heinz von Cramer
Mit: Hans Mahnke, Maria Häussler, Ina Peters, Ortrud Bechler, Elisabeth Kuhlmann u.v.a.
Produktion: SDR 1963
Dieses Spiel für Stimmen, dessen Handlung sich auflöst in allegorischen Bildern und Erinnerungen, gehört zu den schönsten poetischen Stücken der Hörspielgeschichte. Einziger realer Bezugspunkt: Ein alter Pfarrer lässt sich von zwei Kindern erzählen, was sie im Laufe des Sonntags erlebt haben. Er hat sie am Morgen gerufen, weil er Angst hatte - Angst, dass die Sonne schwarz wird, wie er es in einem alten Buch vorausgesagt fand. Am Abend des Sonntags sind die Kinder wieder im Pfarrhaus und auch am Ende ihrer Erzählung. Der Kreis schließt sich, die Stimmen um den alten Mann herum schweigen.

Ilse Aichinger, geboren 1921 in Wien, erhielt zahlreiche Literaturpreise. Sie schreibt Lyrik, Prosa, Dialoge und Hörspiele.
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Hörspielvorschau

Der Schauspieler Viktor Neumann während einer Hörspielaufnahme im Studio am Mikrofon. (Deutschlandradio / Sandro Most  )

MitternachtskrimiDie Infektion II - Die Insel

In Köln ist eine Infektion außer Kontrolle geraten. Die Infizierten sterben reihenweise, um nach einiger Zeit als Untote Jagd auf die Überlebenden zu machen. Claudia und Karl sind diesem Inferno nur mit knapper Not entkommen. Per Hubschrauber versuchen sie, Sylt zu erreichen, doch sie stürzen über Helgoland ab.

30.05.2015 | 00:05 Uhr

Die österreichische Schriftstellerin Ilse Aichinger, aufgenommen am 28.05.1991. (picture-alliance/ dpa / Martina Hellmann)

PoetikBesuch im Pfarrhaus

Dieses "Spiel für Stimmen", dessen Handlung sich auflöst in allegorischen Bildern und Erinnerungen, gehört zu den schönsten poetischen Stücken der Hörspielgeschichte. Einziger realer Bezugspunkt: Ein alter Pfarrer lässt sich von zwei Kindern erzählen, was sie im Laufe des Sonntags erlebt haben.

02.06.2015 | 20:10 Uhr

Die Schauspieler Claus Biederstedt, Renate Danz (v.lks.) während einer Hörspielaufnahme. (RIAS / Schnell)

MitternachtskrimiDie Harakiri-Serie

Es häufen sich rätselhafte Selbstmorde in den höchsten Adelskreisen Englands. Bei den Toten handelt es sich sämtlich um Antiquitätensammler. Die Selbstmordreihe erregt Zeitungsleser und Detektive. Aber abgesehen von der Tatsache, dass die mysteriösen Vorfälle in der Presse mit dem witzig gemeinten Titel "Harakiri-Serie" bezeichnet werden, bleibt alles im Dunkeln.

06.06.2015 | 00:05 Uhr

Der Autor Till Müller-Klug (picture-alliance / dpa / Torsten Leukert)

Hörspiel des Monats Ich als Großprojekt

Die Begründung der Jury: "Die Pyramidenbauten unserer Tage: das ICH und der Flughafen (oder die Philharmonie, der Bahnhof, das Stadion usw.). Thomas Wolfertz lässt in Till Müller-Klugs 'Ich als Großprojekt' den Witz dieser Tragik mitanhören. Sozialer Mikro- und Makrokosmos verbinden sich im Größenwahn und enden in Larmoyanz.

06.06.2015 | 20:05 Uhr

Der Autor und Journalist Dietmar Dath (picture-alliance / dpa / Erwin Elsner)

Fiktion Largoschmerzen

Die musikalische Vortragsbezeichnung "Largo" beschreibt laut Lexikoneintrag ein langsames musikalisches Tempo. Im Grunde nur eine geringe Modifikation des mittleren Zeitmaßes - so zumindest in der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts - erweist sich das "Largo" in der Fiktion von Dietmar Daths neuem Hörspiel als umso folgenreicher.

09.06.2015 | 20:10 Uhr

Schiffe fahren auf der Themse vor dem Parlament in London (AFP/ Max Nash)

MitternachtskrimiPaul Temple und der Fall Gregory

London im Nebel des Jahres 1949. Eine junge Frau treibt tot im Wasser. Bei ihr findet man eine Visitenkarte, "mit besten Empfehlungen von Mr Gregory". Sie wird nicht das einzige Opfer von Mr Gregory bleiben. Wer ist der ominöse Drahtzieher der schrecklichen Mädchenmordserie, die die Stadt im Würgegriff hält?

13.06.2015 | 00:05 Uhr

Büste des Hesiod - Kopie eines griechischen Originals aus römischer Zeit - Ausstellungsstück im Archäologischen Nationalmuseum in Athen. (imag o/ Andreas Neumeier)

Hörspiel am SamstagTheogonie

Die Musen hauchen Hesiod am Gipfel des Berges Helikon, unweit Thebens gelegen in einer malerischen Szenerie mit weitem Blick über den Golf von Korinth und Euböia, ihre Stimme ein. Sie weihen ihn als Verkünder einer neuen Götterlehre.

13.06.2015 | 20:05 Uhr

Cinch

Ein Mann sitzt alleine auf einem Steg am See (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

MagazinPreiswürdig

In dieser Sendung stellen wir die drei für den diesjährigen Hörspielpreis der Kriegsblinden nominierten Produktionen vor: "Lebensabend in Übersee" von Hermann Bohlen, "Klaus Barbie - Begegnung mit dem Bösen" von Peter F. Müller, Leonhard Koppelmann und Michael Müller, und "Ickelsamers Alphabet" vom Liquid Penguin Ensemble.

Dossier

Ein Styropor-Behälter zum Transport von zur Transplantation vorgesehenen Organen wird am 27.09.2012 in Berlin am Eingang eines OP-Saales vorbei getragen. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

OrganspendeAuf Leben oder Tod

Wartelisten todkranker Patienten wurden manipuliert und Regeln zur Vergabe der raren Spenderorgane vielfach gebrochen. Die Ursachen: falsche Anreize, lasche Kontrollen und die erbitterte Konkurrenz der Transplanteure um die Organe.

Das Feature

Das Budapester Parlamentsgebäude in Ungarn. (imago / McPHOTO)

Antisemitismus in UngarnDie Blutanklage

Im April 1882 verschwand das 14-jährige christliche Dienstmädchen Esther Solymosi aus dem von mehrheitlich armen Ungarn und Juden bewohnten nordungarischen Dorf Tiszaeszlár. Der tragische Fall ereignete sich am Vorabend der Osterfeier und des Pessachfestes und schuf eine hysterische Atmosphäre.

Freistil

Drei Köche mit Kochmützen arbeiten in einer Restaurantküche. (picture alliance / ZB / Jens Büttner)

Haute CuisineDie Sterne über Berlin

Spätestens seit dem 7. November 2013 ist es offiziell: Die Deutschen haben kochen gelernt. Und zwar so gut, dass sie von den Franzosen mit Auszeichnungen nur so beschmissen werden. 274 deutschen Restaurants haben die Gralshüter des Guide Michelin Sterne verliehen, so viele wie nie.

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