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StartseiteDas FeatureOrtserkundungen02.08.2011

Ortserkundungen

Die letzten vom Stamme der Hoywoy: Ein Anthropologe aus Cambridge in Hoyerswerda

Während seine Cambridger Kommilitonen aussterbende Indianerstämme am Amazonas erforschten, quartierte sich der 28-jährige Ostberliner Anthropologe Felix Ringel anderthalb Jahre in Hoyerswerda ein.

Von Alexa Hennings

Anthropologe Felix Ringel wohnte bei Hartz-IV-Familien in Hoyerswerda. (picture alliance / dpa)
Anthropologe Felix Ringel wohnte bei Hartz-IV-Familien in Hoyerswerda. (picture alliance / dpa)

Er wohnte bei Akademikern und bei Hartz-IV-Familien, bezog die leeren Kinderzimmer, war deren neues Kind.

Hoywoy - so nennen die Einwohner ihre Stadt - war mit seinem Werk "Schwarze Pumpe" einst der größte Energiestandort und die jüngste Stadt der DDR.

Nun ist es die Stadt mit der schnellsten Alterung und dem höchsten Einwohnerschwund in Deutschland. Ein Trendsetter auch für Europa: Was hier passiert, wird sich bald anderswo wiederholen.

Ringel wollte die Überlebensstrategien der Menschen erforschen und daraus seine Schlüsse ziehen. Vielleicht kann man ja was anfangen mit den gebrochenen Biografien, den zerstreuten Hoffnungen, den verrückten Ideen, die der Anthropologe mit Notizblock und Rekorder dokumentiert hat.

DLF 2011

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