Forschung Aktuell

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Ökologie Bienen sind weitaus nützlicher für die Landwirtschaft als bisher gedacht.

Sie sorgen nicht nur für die Bestäubung von Pflanzen, sondern steigern offenbar auch Menge und Qualität der Ernte. Das berichten Wissenschaftler der Universität Göttingen in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B.  Die Forscher machten Experimente mit Erdbeerpflanzen. Auf einem Versuchsfeld bauten sie neun Arten an, wobei jeweils ein Teil der Pflanzen so abgedeckt wurden, dass sie nicht mehr durch Bienen, sondern nur noch durch windverblasene Pollen befruchtet werden konnten. Jene Erdbeerpflanzen, die von Bienen bestäubt wurden, lieferten schwerere, festere und rotere Früchte, die sich zudem auch länger hielten.  Der treibende Faktor für bessere Erträge und Qualität sei die Produktion von hormonellen Wachstumsregulatoren, die bei der Bestäubung durch die Bienen ausgelöst würde, so die Forscher. Solche Effekte gebe es wahrscheinlich auch bei anderen Nutzpflanzen.

[luh]

(Quelle: Proc Roy Soc B // DOI: 10.1098/rspb.2013.2440)

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