
So seien im Bildungsbereich die Argumente von vielen jungen Menschen gerechtfertigt, sagte die CDU-Politikerin im Deutschlandfunk. Hier gebe es erhebliche Defizite. Bildung sei immer noch sehr stark abhängig von der sozialen Herkunft. Mit Blick auf die Ausschreitungen betonte Prien, man müsse das Demonstrationsgeschehen differenziert betrachten. Nach weitestgehend friedlichen Demonstrationen habe es Gewaltexzesse von Linksradikalen gegeben, aber eben auch von anderen, die wohl auch aus - wie Prien sagte - "migrantischen Milieus" stammten. - Diesen Begriff hatte auch Bundesinnenminister Dobrindt, CSU, verwendet. Verteidigungsminister Pistorius, SPD, hinterfragte im ZDF, was unter "migrantischen Gruppen" überhaupt zu verstehen sei, und ob das auch deutsche Staatsangehörige etwa in dritter Generation einschließe.
Am Samstag hatten Zehntausende in etlichen Städten überwiegend friedlich unter anderem für bessere Bildung und gegen eine mögliche Wehrpflicht demonstriert.
Diese Nachricht wurde am 02.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
