Dienstag, 27. September 2022

Programm: Vor- und RückschauDienstag, 27.09.2022

  • Mon
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    Wed
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    Fri
    Sat
    Sun
  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

    Am Mikrofon: Moritz Küpper

  • 09:05 Uhr

    Vor 60 Jahren: Rachel Carsons Buch „Der stumme Frühling" erscheint

  • 09:10 Uhr

    Melonis machtlose Junior-Partner? Gespräch mit ITA-Korrespondentin Patricia Arnold

    Mit Kohle durch den Winter - Lothringisches Kraftwerk nimmt Betrieb wieder auf

    Von Russland unabhängig - Polen eröffnet Gas-Pipeline "Baltic Pipe"

    am Mikrofon: Andreas Noll

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Kirchengebäude im Ukraine-Krieg: Zerstörte Glaubensheimat
    Tausende von Gebäuden wurden im Krieg gegen die Ukraine beschädigt oder zerstört, darunter Kirchen, Synagogen, Moscheen und Gotteshäuser anderer Religionen sowie Gemeindezentren und Friedhöfe. Mit den teils jahrhundertealten Architekturdenkmälern geht nicht nur ein unschätzbarer Teil des ukrainischen Kulturerbes verloren. Die religiösen Stätten sind auch spirituelle Heimat der Gläubigen. Rund 70 Prozent der Ukrainerinnen und Ukrainer bezeichnen sich als gläubig

    Blockade versus Bewegung
    Zur Vollversammlung der römisch-katholischen Bischöfe in Fulda

    Der Kampf gegen Abtreibung als römisch-katholische Identitätsthema
    In den USA stehen sich das Pro-Life und das Pro-Choice-Lager unversöhnlich gegenüber. Anders als dort werden die Gesetze in Deutschland liberaler. Kürzlich positionierte sich die Präsidentin des Zentralkomitees der Katholiken, Irme Stetter-Karp, zu gesetzlichen Lage - und geriet heftig in die Schusslinie der „Lebensschützer“. Einblick in einen Kulturkampf

    Am Mikrofon: Benedikt Schulz

  • 10:08 Uhr

    Borreliose und FSME
    Durch Zecken übertragene Krankheiten

    Gast:
    Oberfeldarzt PD Dr. Gerhard Dobler, Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr (IMB), Leiter des Nationalen Konsiliarlabors für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

    11:05 Uhr-Gespräch:
    Lebensweise von Zecken und ihre Rolle im Ökosystem
    Dr. Alexander Lindau, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Fachbereich Parasitologie, Universität Hohenheim

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Warnung vor Mangel an Blutspenden in Deutschland
    Interview mit Prof. Dr. Hermann Eichler, Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI), Universitätsklinikum Saarland

    Herzmuskelentzündung nach Covid-Impfung: Ursache Auto-Antikörper?
    Interview mit PD Dr. Lorenz Thurner, Universitätsklinikum des Saarlandes

    Behandeln unter Kriegsbedingungen - Augenkliniken in der Ukraine
    Interview mit PD Dr. Lyubomyr Lytvynchuk, Universitätsklinik Gießen

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Sie lauern an der Spitze von Grashalmen auf Wiesen oder auch im Park in der Stadt und warten auf mögliche Wirte. So kommt es immer wieder dazu, dass sie auch Menschen stechen und deren Blut saugen. Dabei können Zecken vor allem zwei Krankheiten übertragen: die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose. Hirnhautentzündung durch FSME kommt deutlich häufiger in Süddeutschland vor - 90 Prozent der Fälle werden in Bayern und Baden-Württemberg registriert - doch es gibt inzwischen auch vermehrt Fälle in Norddeutschland. Eine Behandlung gegen die tückische Krankheit gibt es nicht, aber eine vorbeugende Impfung. Genau andersherum sieht es bei der Borreliose aus: Hier können Antibiotika helfen, doch eine Impfung gibt es nicht. Bleibt sie unentdeckt, kann sie gravierende Spätfolgen nach sich ziehen.

  • 11:35 Uhr

    Heizspiegel 2022: Massive Preissteigerungen

    Umweltministerin Lemke: "Katastrophe in der Oder muss ein Weckruf sein"

    Italien: Was wollen die neuen Regierungsparteien bei Umwelt und Klimaschutz?

    Anstoß für die Umweltbewegung: Vor 60 Jahren erschien "Der stumme Frühling"

    Emissionsfreies Fliegen: Mehr als nur ein Traum?

    Am Mikrofon: Stefan Römermann

  • 12:10 Uhr

    Länder machen Druck auf Bundesregierung

    Inflation Rezession - wie soll die Bundesregierung reagieren?- Interview mit Prof. Aloys Prinz, Uni Münster

    Umstrittener Staatsakt für Shinzo Abe in Japan

    Mutmaßungen um mysteriöse Lecks bei Nord Stream Pipelines

    Pflege von Angehörigen ist großes Armutsrisiko

    Italien nach den Wahlen

    Sport / Aufarbeitungskommission

    Weiter Diskussion um Gasumlage/Gaspreisdeckel

    Referenden, Kriegsverweigerer und undichte Pipelines

    Merz rudert beim Wort "Sozialtourismus" zurück

    Ägäis - Konfrontation zwischen NATO-Partnern Türkei und Griechenland spitzt sich (Wiederholung)

    Experiment im All erfolgreich - Nasa-Sonde trifft Asteroiden

    Am Mikrofon: Dirk Müller

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Gunilla Palmstierna-Weiss: „Eine europäische Frau“
    Aus dem Schwedischen von Jana Hallberg
    (Verbrecher Verlag, Berlin)
    Ein Beitrag von Ulrich Rüdenauer

    Bekanntgabe Preisträger*in des Wilhelm Raabe-Literaturpreises
    Ein Gespräch mit der Preisträgerin/ dem Preisträger des Jahres 2022

    Am Mikrofon: Angela Gutzeit

  • 16:35 Uhr

    Meteoriten-Abwehr
    War die DART-Mission der NASA erfolgreich?

    WHO-Speakers Series
    Die Bedeutung von Vertrauen zur Krisenbewältigung

    Lebensmittelchemikertag
    Parmesan offenbar häufiger mit Pilzgiften belastet

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 27. September 2022
    Wöchentlicher Raumfahrtmüll

    Am Mikrofon: Kahrin Kühn

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr

    Umstrittene Urteile, nah an der Politik - Die Rolle des Supreme Court in den USA

  • 19:15 Uhr

    Das Huhn
    Im Parlament der Dinge
    Von Barbara Eisenmann
    Regie: die Autorin
    Produktion: Deutschlandfunk/SWR 2020

    Das Huhn steht exemplarisch für das Effizienzdenken des Agrobusiness. Ab Mitte des 20.Jahrhunderts tritt es als erstes hybrid gezüchtetes Nutztier seinen Siegeszug über die Welt an. Wie beim Hybridmais und dem Saatgut müssen in der Geflügelbranche tätige Landwirtinnen und Landwirte die Küken seither immer wieder nachkaufen. Denn die wirtschaftlich relevanten genetischen Eigenschaften sind bei Hybridhühnern nur in einer einzigen Generation vorhanden. Vier global agierende Konzerne haben das Erbgut der Hochleistungshühner mittlerweile unter ihre Kontrolle gebracht. Jüngst haben britische Geologen und Archäologinnen das Masthuhn zum Symbol des Anthropozän erklärt, weil sich in ihm der beispiellose Umbau der Biosphäre der Erde zeige. Zeit also für das Huhn, seine Stimme zu erheben, im Parlament der Dinge, nach einer Idee des französischen Wissenschaftstheoretikers Bruno Latour, in dem Menschen und nicht-menschliche Wesen ihre Interessen verhandeln.

  • 20:10 Uhr

    Die Bluse
    Von Hermann Harry Schmitz
    Regie: Heike Tauch
    Mit Graham F. Valentine, Irm Hermann, Gertrud Maaß, Hendrik Röder, Tobias Wangermann
    Komposition: Jürg Kienberger, Graham F. Valentine, Simon Gerber
    Ton: Jean Szymczak
    Produktion: WDR 2002
    Länge: 45‘01

    Hinein ins Gewühl eines Riesenkaufhauses zu Beginn des 20. Jahrhunderts! Tante Dorchen wollte nur eine Bluse kaufen. Weiter nichts. Und ihr Neffe sollte sie begleiten. Hätte er doch „nein“ gesagt! Denn die Bluse, die Tante Dorchen kaufen will, soll so besonders sein, dass Frau Bender vor Neid „die Platze kriegt“. Also rein ins Gewühl eines amerikanischen Riesenkaufhauses zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Da sind Konkurrentinnen aus dem Weg zu schlagen, Verkäufer zu disziplinieren, tausendmal ist die Entscheidung gegen einen Stoff zu treffen, gegen ein Muster, einen Schnitt, eine Farbe. Hermann Harry Schmitz, 1889 in Düsseldorf geboren, wird als junger Dandy bald zu einer stadtbekannten Figur. 1913 nimmt er sich das Leben. Ein Jahr später erscheint „Die Bluse“ postum in seinem Kurzgeschichtenband „Das Buch der Katastrophen“.

  • 21:05 Uhr

    In memoriam John Taylor
    Norma Winstone/Pablo Held und Henning Berg/Matthias Nadolny/Simon Seidl
    Norma Winstone, Gesang
    Pablo Held, Piano
    Aufnahme vom 4.9.2021 bei der Cologne Jazzweek, Hochschule für Musik und Tanz Köln

    Henning Berg, Posaune
    Matthias Nadolny, Tenorsaxofon
    Simon Seild, Piano
    Aufnahme vom 29.8.2021 aus dem Loft, Köln

    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

    2015 starb überraschend der bedeutende britische Pianist John Taylor - am 25. September 2022 wäre er 80 geworden. Sein Einfluss auf die deutsche Szene ist anhaltend: Als Professor an der Kölner Musikhochschule hat er mehrere Pianisten-Generationen entscheidend geprägt. Bei der Cologne Jazzweek 2021 wurde ihm Tribut gezollt, u. a. durch ein Duo der großen Sängerin Norma Winstone - Taylors Ex-Frau - mit Pablo Held, einem seiner Kölner Meisterschüler. Der Posaunist Henning Berg, Professoren-Kollege, Freund und Duopartner John Taylors, interpretierte exklusiv für die Jazzweek in Triobesetzung einige von dessen unvergessenen Kompositionen. In der Sendung sind Ausschnitte beider Konzerte zu hören.

  • 22:05 Uhr

    Ohne Lockdown schwierig genug 
    Wirtschaftliche Realitäten und Kämpfe der freien Klassikszene
    Von Matthias Nöther

    Die Covid-19-Pandemie hat es offengelegt: Freie Musikerinnen und Musiker verdienen in Deutschland oft nicht genug Geld, um davon zu leben. Wie wenig es teilweise sein muss, legen Zahlen der Künstlersozialkasse nahe: Nicht mal 15.000 Euro beträgt das durchschnittliche Jahreseinkommen freier Musikschaffender mittleren Alters, das der Frauen noch weit weniger. Jahrzehntelang wurde innerhalb der Szene über Geld kaum geredet. Doch es tut sich etwas. Musiker vergleichen ihre Gagen, tun sich in sozialen Netzwerken zusammen, suchen verstärkt und erfolgreich den Kontakt mit der Politik. Sie stellen Dumpinglöhne infrage und auch die Einkommenslücke, die sich gegenüber festangestellten Orchestermitgliedern auftut. Dabei sind viele von ihnen weiterhin gerne frei - und sorgen sich meist auch in schwierigen Zeiten nicht um Aufträge und um ihre Kreativität.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht