Dienstag, 06. Dezember 2022

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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 06.12.2022

  • 00:05 Uhr
    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

    Am Mikrofon: Sandra Schulz

  • 09:05 Uhr

    Vor 30 Jahren: Der Bundestag beschließt eine Neuregelung des Asylrechts

  • 09:10 Uhr

    Der Westbalkan und die EU: Interview mit Europaparlamentarier Lukas Mandl

    Solardächer für Parkplätze: Frankreich will Erneuerbare Energien stärken

    Ehemaliges Prestigeprojekt: Italien schafft Bürgergeld ab

    Am Mikrofon: Frederik Rother

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Religionspolitik der Ampelkoalition: Bilanz nach dem ersten Regierungsjahr

    Interview mit dem freien Lateinamerika-Korrespondenten Tobias Käufer
    Bringt der Linksruck in mehreren lateinamerikanischen Ländern auch Rückenwind für die Befreiungstheologie? Ein Gespräch über die Personalentscheidungen von Papst Franziskus, den Schulterschluss von Kirchen und Politik und den Zulauf zu Evangelikalen

    Dudelsack, Tannenbaum und Rentiere: Wie sich das palästinensische Betlehem auf Weihnachten vorbereitet

    Am Mikrofon: Monika Dittrich

  • 10:08 Uhr

    Syphilis, HIV, Affenpocken und Co.
    Sexuell übertragbare Krankheiten

    Gast:
    PD Dr. med. Stefan Esser, Leiter der HIV/STD-Ambulanz, Leiter des Instituts für translationale HIV-Forschung, Universitätsklinikum Essen
    Am Mikrofon: Martin Winkelheide

    Reportage:
    Affenpocken - Ein Patient berichtet

    11:05 Uhr-Interview:
    Familienplanung und sexuelle Gesundheit
    Interview mit Dr. med. Julia Bartley, ärztliche Leiterin des TFP Kinderwunschzentrum Berlin

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Bluthochdruck
    Wie strikt sollte der Blutdruck bei älteren Menschen eingestellt werden?
    Interview mit Prof. Dr. Peter Trenkwalder, Kardiologische Praxis im Würmtal, Gauting,
    Präsident Deutscher Hypertoniekongress 2022, Berlin

    Schilddrüsenknoten - Wird zu häufig operiert?
    Interview mit Prof. Dr. Martin Grußendorf, ehem. Sekretär der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie

    Venenthrombose
    Warum sich eine längere Behandlung mit Blutverdünnern lohnt
    Interview mit Prof. Dr. med. Rupert Bauersachs, Cardioangiologisches Centrum Bethanien, Frankfurt und wissenschaftlicher Leiter des Aktionsbündnisses Thrombose

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Es sind Infektionskrankheiten wie andere auch. Der wichtige Unterschied aber: Mit ihnen kann man sich vor allem beim Sex anstecken. Einige sexuell übertragbare Infektionen sind schmerzhaft, aber harmlos. Von anderen, deutlich gefährlicheren - etwa dem Immunschwächevirus HIV - merkt man zunächst wenig. An die 30 verschiedene Viren, Bakterien oder Parasiten können sexuell übertragbare Infektionen verursachen. Es kommt darauf an, solche Infektionen früh zu erkennen und zu behandeln. Zum einen, um Schlimmeres zu verhindern. Aber auch, um seine Partnerin oder seinen Partner zu schützen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Peter Handke: „Die Zeit und die Räume“
    (Suhrkamp Verlag, Berlin)
    Ein Beitrag von Helmut Böttiger

    Adventskalender: Sommer in Niendorf von Heinz Strunk
    (Rowohlt Verlag, Hamburg)
    Ein Beitrag von Roland Krüger

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:35 Uhr

    Übersterblichkeit
    Warum sind im Oktober so viele Menschen gestorben?

    Flugverhalten
    Bierdeckel wissenschaftlich untersucht

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 6. Dezember 2022
    Die Venus und die Entfernung der Sonne

    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Der Wert der Arbeit
    Von Sonja Ernst und Christine Werner
    Regie: Beatrix Ackers
    Produktion: Deutschlandfunk 2022

    Sie reinigen Krankenhäuser, gießen im Hüttenwerk tonnenschwere Walzen oder produzieren Lebensmittel in Fabriken. Manche werden gut bezahlt. Andere so schlecht, dass es kaum zum Leben reicht. Warum eigentlich?
    Arbeiterinnen und Arbeiter halten Wirtschaft und Gesellschaft am Laufen. Arbeit und Lohn bestimmen die soziale Stellung und oft auch, ob später nur eine kleine Rente wartet. Welchen Wert hat Lohnarbeit in unserer Gesellschaft? Wer entscheidet darüber? Woran bemisst er sich - und worin liegt er für die Arbeiterinnen und Arbeiter selbst? Das Feature begleitet Männer und Frauen bei ihrer Arbeit: Hört man einer Arbeit ihren Wert an?
    Das Feature wurde gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW.

  • 20:10 Uhr

    Pablo und Virginia
    Nach Manuel Vázquez Montalbán
    Übersetzung aus dem Spanischen: Bernhard Straub
    Bearbeitung und Regie: Peter Michel Ladiges
    Mit Matthias Ponnier, Joachim Nottke, Gustl Halenke, Helmut Woestmann, Günther Lampe, Michael Habeck, Heinz Schimmelpfennig, Claudia Knupfer, Jörg Ratjen und Berth Wesselmann
    Musik: Werner Englert
    Ton und Technik: Udo Schuster und Nicole Winheller
    Produktion: SWF 1992
    Länge: 47'05

    An dem entlegenen Küstenstreifen war eines Tages ein schönes, junges Paar zur „Sekte der totalen Liebe“ gestoßen, um in aller Ruhe Drogen zu konsumieren. Doch dann wurden Pablo und Virginia blutrünstig ermordet. Der Täter hinterließ eine Botschaft, die auf ein Verbrechen aus religiösen Motiven schließen lässt. Nachdem der einzige Verdächtige aus dem Polizeigewahrsam fliehen konnte, stockt der Fall. Nun will die Sekte „die Sache vom Tisch haben“ und holt den Privatdetektiv Pepe Carvalho aus Barcelona zu Hilfe. Der trifft auf der Insel einen alten Bekannten wieder, der hier seit Jahren als eine Art Guru Anhänger um sich schart. „El Hippi“ bringt den Detektiv auf die entscheidende Spur.
    Manuel Vázquez Montalbán (1939-2003), katalanischer Schriftsteller, veröffentlichte über 100 Bücher. Neben Prosa, Lyrik, Essays, Theaterstücken, politischen und zeitgeschichtlichen Texten sowie Kochbüchern schrieb er für zahlreiche Zeitschriften, u.a. regelmäßig für die Tageszeitung El País. International bekannt wurde er durch die Krimireihe um den Privatdetektiv Pepe Carvalho, die den Wandel Spaniens von der Franco-Diktatur zur Demokratie begleitet.

  • 21:05 Uhr

    Druckvoll und flexibel
    Gard Nilssen Acoustic Unity
    André Roligheten, Saxofone
    Petter Eldh, Kontrabass
    Gard Nilssen, Schlagzeug
    Aufnahme vom 17.8.2022 bei der Cologne Jazzweek im Stadtgarten, Köln
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    „Elastic Wave“ heißt das aktuelle Album des Trios Acoustic Unity um den norwegischen Schlagzeuger Gard Nilssen. Ein treffender Titel: Die dynamischen Klänge der seit acht Jahren bestehenden Band rollen wie tosende Wellen über ihre Zuhörer hinweg. Doch mittendrin lassen sie Platz für Inseln der Ruhe. Das Kraftzentrum von Acoustic Unity bilden das straffe Schlagzeugspiel Nilssens und die kantigen, aber flexiblen Bassläufe des Schweden Petter Eldh. Beides bereitet dem Saxofonisten André Roligheten eine Bühne für sein glühend intensives Spiel, manchmal auf Tenor- und Sopransaxofon gleichzeitig. Das weckt Erinnerungen an Rahsaan Roland Kirk, und auch sonst steckt die Musik des Gard Nilssen Trios voller Querverweise: Amerikanische Vorbilder wie die Schlagzeuger Tony Williams und Jack DeJohnette oder Saxofonisten wie Ornette Coleman und Albert Ayler sind deutlich herauszuhören. Aber auch die europäischen Wurzeln der Gruppe bleiben immer spürbar, Fixpunkte sind hier etwa die frühen, noch roh-energetischen Quartettaufnahmen von Jan Garbarek.

  • 22:05 Uhr

    Harmonienzauber
    200 Jahre César Franck
    Von Maria Gnann

    Er hat die Tür geöffnet zu einem neuen Orgelreich, in dem es impressionistisch schillert und der Klang sinnlich-organisch wogt. César-Auguste Jean Guillaume Hubert Franck zählt zu den wichtigsten Komponisten, Lehrern und Organisten Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich. Die Anzahl seiner Vornamen verrät die Ambitionen der deutsch-belgischen Eltern. Doch der junge César verzichtete auf eine Virtuosenkarriere und verzog sich auf die Kirchenorgelbank. In der Pariser Basilika Sainte-Clotilde spielte er fast 30 Jahre lang, verzückte die Zuhörer mit seinen sinfonisch angelegten Improvisationen, „wie eine Reinkarnation Bachs“, so konstatierte Franz Liszt. Seine Schüler verehrten ihn als „Père Franck“, und je älter er wurde, desto mehr sprühten die Ideen. Seine bekanntesten Werke schrieb er in den letzten Lebensjahren, seine Violinsonate, seine Sinfonie d-Moll oder sein „musikalisches Testament“: die Trois Chorals pour Grand Orgue. „Meine Orgel ist ein Orchester!“, soll er gesagt haben. Als Begründer des französisch-sinfonischen Orgelstils ging César Franck in die Musikgeschichte ein.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht