Während andere kürzertreten
Beruflicher Neustart jenseits der 50
Gäste:
Ralf Sange, Geschäftsführer des Sozialunternehmens „Gründer 50plus“ berät angehende Gründerinnen und Gründer
Prof. Ute-Christine Klehe, Arbeits- und Organisationspsychologin, Justus-Liebig-Universität Gießen
Gisela Elisabeth Winkler, hat mit 70 Jahren das Berliner Unternehmen „Saba-Wäsche“ gegründet
Am Mikrofon: Petra Ensminger
Hörertel.: 00800 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de
Der Wille, den Job zu wechseln, ist auch in Deutschland unter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den zurückliegenden Pandemie-Monaten stark gestiegen. Dieses Phänomen ist in allen Altersgruppen zu beobachten, auch in der Altersgruppe 50+. Was bewegt gerade diejenigen mit langer Berufserfahrung, noch einmal etwas Neues auszuprobieren? Laut einer aktuellen Studie des Gallup Instituts möchte fast jeder vierte Beschäftigte innerhalb eines Jahres beruflich umsteigen. Und die Pandemie hat auch bei den über 50-Jährigen dazu geführt, dass sich mehr Beschäftigte Gedanken über ihr letztes Karrieredrittel machen. Ob dann tatsächlich der Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber ansteht, ein ganz neuer Beruf erlernt oder mit der vorhandenen Berufserfahrung eine eigene Firma gegründet wird, ist eine individuelle Entscheidung.
Welche Motive gibt es für berufliche Veränderungen jenseits der 50? Worin liegen die Chancen, wo stecken Risiken? Wie können erste Schritte zum Neustart aussehen? Und wieso bereiten sich die einen auf den langsamen Umstieg in die Rente vor, während die anderen neue Herausforderungen suchen?