Samstag, 01. Oktober 2022

Programm: Vor- und RückschauSamstag, 01.10.2022

  • Mon
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    Fri
    Sat
    Sun
  • 00:05 Uhr

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

  • 01:05 Uhr

    Lied & Chanson
    Zu Gast: der Singer-Songwriter Max Prosa
    Liederbestenliste: die Platzierungen im Oktober
    Global Sound: neue internationale Singer-Songwriter-Alben
    Original im Ohr: ungewöhnliche Coverversionen
    Tournee-Tipps: on Tour im Oktober

    Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

    „Wann könnt ihr endlich friedlich sein?“, hat der Musiker, Lyriker und Theaterautor Max Prosa sein neues Album genannt. Doch gemäß seinem Lebensmotto, dass in der Kunst immer sowohl die Schwere als auch die Leichtigkeit der Welt vorhanden sein muss, nennt er sein Antikriegs-Album eine Friedensplatte und hat viele Texte in einen eher heiteren Sound verpackt. Der 33-jährige Berliner wurde schon in seinen Anfängen mit Bob Dylan verglichen, hat aber längst zu seinem eigenen Stil gefunden.

  • 06:05 Uhr

    Kaufkraftproteste in Europa: Krise darf kein Nährboden für Populisten werden

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

  • 09:05 Uhr

    Vor 175 Jahren: Werner Siemens und Johann G. Halske gründen die „Telegraphen Bau-Anstalt"

  • 09:10 Uhr

    Neue Heimat, neue Perspektiven? Ukrainer in Deutschland

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

    Fast eine Million Menschen sind aus der Ukraine nach Deutschland geflohen und leben seit über einem halben Jahr hier. Manche wollen bleiben - auch wenn der Krieg irgendwann einmal vorbei sein wird. Wie hat die deutsche Gesellschaft sie aufgenommen? Wie gut konnten sie sich integrieren, Jobs finden, eine eigene Wohnung, Schulen für die Kinder? Manfred Götzke hat sich mit diesen Fragen für das Wochenendjournal schon einmal vor genau einem halben Jahr beschäftig. Jetzt hat er nachgefragt, was aus den Kriegsflüchtlingen geworden ist.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Die Jazzpianistin Julia Kadel

    Julia Kadel hat als Pianistin, Komponistin und Leiterin des Julia-Kadel-Trios ihren Platz in der Jazzwelt sicher. 1986 in Berlin geboren, fing sie mit sieben Jahren mit dem Klavierspiel an und kam mit 15 zum Jazz. 2014 wurde die ehemalige Psychologiestudentin mit ihrem Trio ausgerechnet von Blue Note Records, dem berühmtesten Jazzlabel der Welt, unter Vertrag genommen, als erste Deutsche nach 60 Jahren. Warum verlässt sie das nach nur zwei Alben und wechselt zum viel kleineren Label MPS? Für die Authentizität, sagt sie: „Das hier ist analog im allerbesten Sinne.” Damit war Kadel die erste Musikerin nach 35 Jahren, die im legendären Originalstudio wieder ein Album für MPS einspielte. Sie ist auch solo unterwegs als eine der deutschen „Top Ten Key Players” (Magazin Jazzthing) und sie denkt auf Podien auch mal laut über die Gleichstellung der Geschlechter im Jazz nach.

  • 11:05 Uhr

    Wenn das Meer kommt - Portugals Küste und der Klimawandel
    Von Tilo Wagner

    Portugal ist vom Klimawandel stark betroffen. Das Land kämpft mit Dürre, Hitzewellen und Waldbränden. Auch entlang der 1.200 Kilometer langen Atlantikküste sind die Folgen sichtbar: Der Meeresspiegel steigt an und macht Regionen unbewohnbar, die in der Vergangenheit besiedelt wurden. Die Fischgründe vor der Küste sind überfischt, die Meerestemperatur ist angestiegen. Weil Süßwasser fehlt, wächst der Salzgehalt in den Lagunen und das bedroht die Lebensräume. Die Menschen, die vom Meer leben, machen sich große Sorgen. Sie entwickeln aber auch neue Formen, wie man in Portugal in Zukunft entlang des Ozeans leben kann. Die Regierung wiederum tut sich schwer, die Interessenkonflikte zu lösen und eine Grundlage für einen nachhaltigeren Umgang mit dem Meer zu legen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    NY-Resolution zu Annexionen durch russisches Veto gestoppt

    Friede und Freude?! Moskau feiert die Annexionsverträge

    Interview mit Sergey Lagodinsky, Grüne, EP, zu Russische Annexion und Reaktionen

    Odessa - Urlaub im Krieg

    Entlastungsdebatte mit Reaktionen von Merz und Fahimi

    Hurrikan Ian hat die nächsten US-Bundesstaaten getroffen

    Militärputsch in Burkina Faso - Präsident Damiba abgesetzt

    Brasilien - Gefeiert und umstritten: Lulas Comeback? Ein Portrait

    Parlamentswahl in Bulgarien - Politische Patt-Situation: Keine stabile Regierung in Sicht

    Der legendäre Enthüller - Günter Wallraff wird 80

    Sport

    Am Mikrofon: Thielko Grieß

  • 13:10 Uhr

    Nur ein Bluff? Warum man Russlands Atomdrohungen ernst nehmen sollte

    12 Euro Mindestlohn: Notwendige Entlastung in der Krise?

    Kaufkraftproteste in Europa: Krise darf kein Nährboden für Populisten werden

    Proteste im Iran: Der Westen ist mehr als Sanktionen schuldig

    Am Mikrofon: Rainer Brandes

  • 13:30 Uhr

    Tribunal-Auftakt in Den Haag: Eindrücke und Einschätzungen aus Ruanda

    Erfolglose Mission: Fünf Jahre Terror im Norden von Mosambik

    Streit im östlichen Mittelmeer: Libanon, Israel und das Gas

    Wahlen in Brasilien: Jair Bolsonaros evangelikaler Beistand

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Auf dem Weg in die „Weiterbildungsrepublik“? Was von der Nationale Weiterbildungsstrategie zu halten ist
    In „Campus & Karriere" gehen wir diesen Fragen nach: Wie sehen die Pläne der Bundesregierung aus? Wer kann davon profitieren? Ist Lebenslanges Lernen der Schlüssel, um Strukturwandel und Fachkräftemangel in den Griff zu kriegen? Wie sollte die Weiterbildungslandschaft aussehen und wie können mehr Menschen dafür gewonnen werden? Braucht es einen Rechtsanspruch auf berufliche Weiterbildung, wie die Gewerkschaften ihn fordern?

    Gesprächsgäste:
    Mario Patuzzi, DGB, Referatsleiter der beruflichen Bildung und Weiterbildung
    Dr. Marion Fleige, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung Bonn
    Andreas Klöble, Leiter IHK-Akademie südlicher Oberrhein
    Katrin Staffler, MdB, Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
    Am Mikrofon: Josephine Schulz

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de

    Die Anforderungen in der Arbeitswelt verändern sich rasant. Vor allem die Digitalisierung und die Transformation hin zu einer klimaneutraleren Wirtschaft stellen immer neue Anforderungen an Beschäftigte und Betriebe. Deutschland müsse deshalb, so Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD), eine „Weiterbildungsrepublik“ werden.
    Beschäftigte in Deutschland sollen künftig eine öffentlich geförderte Bildungszeit für ihre Weiterbildung nehmen können, so hat es der Arbeitsminister gerade bei der Präsentation der Nationalen Weiterbildungsstrategie verkündet. Bislang ist Weiterbildung keine Selbstverständlichkeit für die Beschäftigten. Im vergangenen Jahr haben sich nur rund 40 Prozent der Erwerbstätigen beruflich weitergebildet. Und: Vor allem Menschen mit hohem Bildungsabschluss nutzen die Angebote, wodurch die Bildungs-Schere im Laufe des Berufslebens eher noch weiter auseinander geht. Zeitmangel, zu hohe Kosten, fehlende Unterstützung der Arbeitgeber und ein undurchsichtiger Angebotsdschungel. Wird sich das mit der neuen Strategie verändern und verbessern?

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

    Rätselhaft wie die Natur - Björks neues Album „Fossora“
    Es gibt nur wenige andere Musikerinnen und Musiker, die es geschafft haben, so lange so schräge Musik zu machen wie Björk. Auf ihrem 10. Album versucht sich die 56-jährige Isländerin an einer musikalischen Poetik der Natur. Das geht leider nicht immer gut

    Zu Hause hocken ist auch keine Lösung - Die Jazzkantine wird zur „Discotheque“
    Mit verjazztem Hip-Hop haben sie vor fast 30 Jahren angefangen und dann von Rock bis Volkslied kaum ein Genre ausgelassen. Jetzt will die neunköpfige Truppe mit einem leicht nostalgischen Disco-Dreh die Dancefloors füllen - wohl wissend, dass das postpandemische Publikum zögerlich ist

    Funk und Soul realsozialistisch - Die Amiga-Compilation „Hallo 22“
    Das DDR-Label Amiga veröffentlichte in den Siebzigern eine ganz eigene Sorte Jazzfunk und Schlagersoul auf deutsch - hochvirtuos und teils subtil politisch, mit Größen der Zeit wie Veronika Fischer und Manfred Krug. Rapper Max Herre und Hip-Hop-Produzent Dexter haben ein Album daraus zusammengestellt

    Wanda mit „Wanda“ - Ein Album zum Vergessen
    Es gibt wenig Musik, die so sehr nach Alkohol riecht, wie die der Wiener Schlagerpop-Gruppe Wanda. Das fünfte Album erscheint kurz nach dem frühen Tod des Keyboarders Christian Hummer. Leider, bleibt nicht viel mehr als ein Kater

    Am Mikrofon: Bernd Lechler

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge LeserInnen

    DIE BESTEN 7
    Die Deutschlandfunk-Bestenliste im Oktober mit der Jurorin Roswitha Budeus-Budde

    Sonja Danowski „Nachts im Traum“
    (Bohem Verlag, Münster)

    Eva Roth: „Ferien im Haus am Fluss“
    (Jungbrunnen Verlag, Wien)

    Tom Gauld: „Der kleine Holzroboter und die Baumstumpfprinzessin“
    (Moritz Verlag, Frankfurt/M.)

    Josefine Sonneson: „Stolpertage“
    (Carlsen Verlag, Hamburg)

    Christian Duda: „Baumschläfer“
    (Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim)

    Chantal-Fleur Sandjon: „Die Sonne, so strahlend und Schwarz“
    (Thienemann Verlag, Stuttgart)

    Doan Bui und Leslie Plée (Illustration): „Glauben Sie an die Wahrheit?“
    Aus dem Französischen von Christiane Bartelsen
    (Carlsen Verlag, Hamburg)

    Am Mikrofon: Ute Wegmann

  • 16:30 Uhr

    Computer und Kommunikation

    Doppelschlag:
    Forschungsdaten im Einsatz gegen die Pandemie

    Wissenschaftstheorie:
    Brauchen die Naturwissenschaften die Informatik?

    Vogelperspektive:
    Wie Autos den Blick von oben auf den Verkehr bekommen

    Das Digitale Logbuch

    Info-Update

    Sternzeit 1. Oktober 2022:
    Miss Mitchell, ihr Komet und ein König


    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Kommt das Publikum zurück?
    Claudia Schmitz, geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins, und der Kulturjournalist und Theater- und Opernkritiker Stefan Keim im Gespräch
    Am Mikrofon: Karin Fischer

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen
    "Orestie" - Drei Autorinnen überarbeiten die Tragödie von Aischylos für das Theater Münster

    Lust und Frust - Anke Engelke spielt in Carolin Schmitz‘ neuem Film „Mutter“

    Zerstörung und Wiederaufbau - Forschungsprojekt und Ausstellung zu Filmen über Nachkriegseuropa, Filmwissenschaftler Johannes Praetorius-Rhein im Gespräch 

    "Neue Heimat" - Die erste Ausgabe des Theaterfestivals "FestSpiele Senftenberg"

    Am Mikrofon: Michael Köhler

  • 18:10 Uhr
    18:35 Uhr  
  • 18:40 Uhr

    Vier Wahlen und kein Ende in Sicht: Die verfahrene Lage in Bulgarien

  • 19:10 Uhr

    Volleyball - WM der Frauen: Deutschland - Kanada
    Volleyball-WM - Interview mit Bundestrainer Vital Heynen

    1. Fußball-Bundesliga, 8. Spieltag
    1. FC Köln - Borussia Dortmund
    Eintracht Frankfurt - 1. FC Union Berlin
    RB Leipzig - VfL Bochum
    SC Freiburg - 1. FSV Mainz 05
    VfL Wolfsburg -VfB Stuttgart
    Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach

    2. Fußball-Bundesliga, 10. Spieltag
    Fortuna Düsseldorf - Arminia Bielefeld
    Holstein Kiel - FC Hansa Rostock

    WM 2022 - Gastarbeiter erzählen bei Reclaimthegame

    Denkfabrik 2022: Herkunft: Welche Rolle spielt das Elternhaus im Profifußball?

    Formel 1 - 17. Lauf zur Formel-I-WM "Großer Preis von Singapur“: Qualifying

    Korruption im Sport - Viola von Cramon, EUParl (Grüne), will Aufsichtsbehörde

    Sportgutscheine in Bayern - Seepferdchen bezahlt vom Freistaat


    Am Mikrofon: Marina Schweizer

  • 20:05 Uhr

    Hörspiel des Monats Juli 2022
    Campo
    Von Laura Uribe
    Übersetzung aus dem mexikanischen Spanisch: Franziska Muche
    Regie: Friederike Wigger
    Mit Marina Galic, Jule Böwe, Nuri Singer, Jenny Schily, Lisa Hrdina, Stephanie Eidt, Lena Stolze, Marina Frenk, Anastasia Gubareva, Manuel Harder, Abak Safaei-Rad
    Komposition: Achim Zepezauer
    Ton und Technik: Thomas Monnerjahn und Susanne Beyer
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022
    Länge: 56'00

  • 22:05 Uhr

    Magma
    Eigenkompositionen des Sonar Quartetts

    „Lunik I“
    „Magma I-IV“

    Sonar Quartett:
    Susanne Zapf, Violine
    Wojciech Garbowski, Violine
    Nikolaus Schlierf, Viola
    Konstantin Manaev, Violoncello

    Aufnahmen vom September 2021 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

    Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha

    In einem Vulkan entsteht Magma da, wo Hitze und Druck im Erdinneren sehr hoch sind. Magma ist folglich geschmolzenes Gestein, es sammelt sich in unterirdischen Hohlräumen und schießt zuweilen an die Erdoberfläche. Die Titel „Magma I-IV“ des Sonar Quartetts ähneln dem symbolisch: Musik, geformt aus Energie und Hingabe, direkt aus dem Inneren des Streichquartetts. Auch beim Stück „Lunik I“ handelt es sich um ein eigenes Stück - entstanden aus gemeinsamem Improvisieren und weiterentwickelt zur Komposition. Die vier auf neue Musik spezialisierten Berliner Musikerinnen und Musiker bewegen sich dabei durch musikgeschichtliche Klangwelten vielerlei Art. Klare Leitplanken innerhalb der Stücke vermeiden ein Ausfransen und Sich-Verlieren und sorgen für ein dramaturgisch schlüssiges Gesamtbild mit verspielten Details, klaren Linien und daraus ausbrechenden Eskapaden.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    „Ich weiß - du schwarz“
    Eine Lange Nacht über Widerstand und Schwarze Selbstbefreiung
    Autorin: Kerstin Kilanowski
    Regie: die Autorin

    Black Lives Matter - Widerstand gegen Unterdrückung und rassistische Willkür gibt es, seit der Europäer das Narrativ vom „Schwarzen“ erfunden hat. Die Formen des Widerstands sind dabei höchst unterschiedlich: Ende des 18. Jahrhunderts führen in Haiti geheime Voodoo-Zeremonien und Sklavenaufstände zum ersten vom Kolonialismus befreiten Staat; in Zimbabwe ruft ein spirituelles Medium durch die Stimmen der Ahnen zum Krieg gegen die Kolonialherren auf. Intellektuelle wie der senegalesische Dichter und Präsident Léopold Senghor prägen den kulturpolitischen Begriff der Négritude. Der brillante Denker Frantz Fanon aus Martinique wiederum dekonstruiert schon in den 50er-Jahren den Begriff „Rasse“. Auch hinter einer scheinbar unpolitischen Bewegung wie dem modebesessenen Sapeurs in der Kolonie Belgisch-Kongo steckt der Wunsch nach Selbstermächtigung. In den USA stellen Schwarze Jazzmusiker und Blues-Ikonen den Hörgewohnheiten der weißen Mittelschicht radikale Klänge entgegen, denn in den 60er-Jahren gilt: „Black is Beautiful“. James Baldwin dagegen verwehrt sich mit seinen Essays gegen jegliche Zuschreibungen und politischen Aktivismus mit der elementaren Einsicht: „I am not your negroe“. Gefragt wird auch und immer wieder: Wer bestimmt, ab welchem Grad von Pigmentierung ein Mensch als schwarz gilt? Kann Hautfarbe und Haarstruktur Identität stiften? Oder führt sie zurück zu Kategorien von Rassifizierung? Achtung: Das N-Wort wird in den Originaltexten der Schwarzen Autoren als Selbstbezeichnung mehrmals vorkommen. Eine „Lange Nacht" mit Texten unter anderem von Frantz Fanon, Zora Neal Hurston, James Baldwin, Alain Mabanckou, Chenjerai Hove, Alejo Carpentier. Mit Musiken von Stella Chiweshe, Nina Simone, Archie Shepp, Billie Holiday, Grand Kalle, Leyla McCalla.