Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
BSI stellt bislang keine Angriffe durch PHP-Sicherheitslücke fest

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat bislang keine Fälle festgestellt, in denen die Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP ausgenutzt wurde.

    Ein großes Bürogebäude. Davor ist ein Schild. Darauf steht "Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik". Es ist der Sitz des BSI hat in der Godesberger Allee in Bonn
    BSI: Dass bislang keine kompromittierten Systeme gemeldet worden seien, lasse aktuell den Schluss zu, dass viele Betreiber gemäß den Empfehlungen bereits erfolgreich gepatcht haben. (picture alliance / Bonn.digital / Marc John)
    Die Behörde erklärte, dennoch könnten erfolgreiche Angriffe derzeit nicht ausgeschlossen werden. Weiter hieß es, Webseiten der Bundesverwaltung, die präventiv vom Netz genommen worden seien, seien größtenteils wieder verfügbar.
    Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hatte angesichts der Sicherheitslücke einen besseren Schutz vor Cyberangriffen gefordert. Ein Sprecher sagte der "Rheinischen Post", man sehe vor allem Bund und Länder in der Verantwortung, entsprechende Strukturen zur schnellen Reaktionsfähigkeit im Krisenfall bereitzustellen. Der Sprecher des Chaos Computer Clubs, Neumann, sagte im Deutschlandfunk, Betriebskonzepte müssten dahingehend angepasst werden, dass Sicherheitsupdates kurzfristig installiert werden könnten.
    Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.