Islam
30. Tag der offenen Moschee: Muslime betonen gemeinsam Verantwortung für freiheitlich-demokratische Grundordnung

In Deutschland hat es zum 30. Mal einen Tag der offenen Moschee gegeben.

    Aussenansicht der Mahmud-Moschee
    Die Erfurter Mahmud-Moschee (picture alliance / epd-bild / Paul-Philipp Braun)
    Mehr als 700 islamische Gebetshäuser hatten geöffnet. Zahlreiche Menschen nutzten den Tag, um sich zu informieren. Der Sprecher des Koordinationsrats der Muslime, Bouaissa, erklärte, es sei darum gegangen, die Bedeutung von Moscheen als gesellschaftliche Institutionen hervorzuheben. Gerade die Wahlergebnisse in den östlichen Bundesländern führten einem vor Augen, wie wichtig es sei, als Gesellschaft zusammenzustehen. Es sei erforderlich, gemeinsam Verantwortung für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und die sie tragenden Institutionen zu übernehmen.
    Muslimische Gemeinden laden seit 30 Jahren am Tag der Deutschen Einheit zu Führungen, Gesprächen und Diskussionsrunden ein.
    Diese Nachricht wurde am 04.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.