Vor Weltnaturkonferenz
Umweltminister Schneider unzufrieden mit Natur- und Artenschutz

Vor der Weltnaturkonferenz zeigt sich Bundesumweltminister Schneider nicht zufrieden mit dem bisher erreichten Schutz.

    Carsten Schneider steht an einem Redepult und spricht in zwei Mikrofone. Im Hintgergrund ist eine blaue Wand mit Logos seines Bundesumweltministeriums zu sehen.
    Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) (Michael Brandt / dpa)
    In einer Mitteilung seines Ministeriums heißt es, eine echte globale Trendwende mit einem wirksamen Stopp beim Verlust von Arten, Natur- und Lebensräumen oder der Entwaldung sei noch nicht eingetreten. Der SPD-Politiker betonte, beim Naturschutz gehe es auch um Lebensgrundlagen, Wohlstand und Sicherheit. So brauchten die Menschen Insekten, die Nutzpflanzen bestäuben, Böden, auf denen Lebensmittel wachsen, und Auen, die bei Überschwemmungen Wasser zurückhalten. Die 17. Weltnaturkonferenz beginnt heute und tagt bis zum 30. Oktober in Armeniens Hauptstadt Eriwan.
    Dort wollen Vertreter von rund 200 Staaten darüber beraten, inwieweit es Fortschritte beim Schutz von Meeren und Natur gibt.
    Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.