
Laut der Kommission werden auf dem Portal Unterkünfte angeboten, die es nicht gibt oder die dem vermeintlichen Anbieter nicht gehören. Es gebe Hinweise darauf, dass Booking.com nicht ausreichend dagegen vorgehe. Außerdem könnten Kundendaten von betrügerischen Anbietern missbraucht werden. Der Konzern mit Sitz in Amsterdam hatte selbst von einem deutlichen Anstieg von Betrugsfällen auf seiner Plattform berichtet.
Es geht bei den Ermittlungen zudem um die Frage, ob die Buchungsplattform Kunden ausreichend vor dem Missbrauch ihrer Daten schützt und gegen illegale Angebote vorgeht. Werden im Laufe der Ermittlungen Mängel festgestellt, droht Booking.com ein Bußgeld.
Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
