
Grünen-Fraktionschefin Haßelmann sagte der "Rheinischen Post", sie sei tief erschrocken über die brutale Gewalt und Zerstörungswut. Gleichzeitig hätten viele Menschen friedlich gegen Probleme im Bildungswesen und steigende Lebenshaltungskosten demonstriert. Sie müssten Gehör finden, forderte Haßelmann. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Bünger, betonte, immer mehr Menschen hätten das Vertrauen verloren, dass sich ihre Lebensverhältnisse noch verbesserten.
Nach Meinung des CDU-Bundestagsabgeordneten Bury sollte Deutschland die gewalttätigen Proteste in Frankreich als "doppelte Warnung" nehmen. Zum einen sehe man dort, was passiere, wenn Linksextremismus unterschätzt und verharmlost werde. Zum anderen zeige sich, dass die Menschen das Zutrauen in die politische Mitte verlören, wenn notwendige Reformen blockiert würden.
Die AfD-Fraktionschefin Weidel bezeichnete die Ausschreitungen als Alarmsignal "für ganz Europa". Als Ursache nannte sie offene Grenzen und Massenmigration.
Diese Nachricht wurde am 18.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
