
Im heutigen Italien, wo er als Giovanni di Pietro di Bernardone geboren wurde, wurde der 4. Oktober unter der Regierung von Ministerpräsidentin Meloni wieder zum landesweiten Feiertag erklärt. International ist der Tag vor fast hundert Jahren auch zum Welttierschutztag erklärt worden – in Erinnerung an die tiefe Verbundenheit Franz von Assisis mit allen Lebewesen. Bis heute orientieren sich rechts- und linksgerichtete Akteure an seiner Person. Laut dem Theologiehistoriker Volker Leppin von der US-amerikanischen Yale University war Franz von Assisi von Anfang an in ganz hohem Maße eine Projektionsfläche. Die Päpste hätten ihn benutzt, gleichzeitig hätten sich radikale Kritiker der Päpste auf ihn berufen, sagte er dem Portal "Domradio". Das liege auch daran, dass das Wissen über ihn begrenzt sei.
Franz von Assisi starb am Abend des 3. Oktober 1226 im Alter von Mitte 40. Weil der Abend nach traditionellem Verständnis zum Folgetag gehört, gilt der 4. Oktober als Todestag. Franz von Assisi gründete den Franziskanerorden und zeichnete sich durch ein Leben in radikaler Armut, tiefer Nächstenliebe sowie einer ausgeprägten Nähe zur Natur aus. In der katholischen Kirche gehört er zu den populärsten Heiligen. Ordensschwester Katharina Ganz bezeichnet ihn als Radikalen.
Er sei aber kein Extremist gewesen, sagte sie im Deutschlandfunk
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Diese Nachricht wurde am 04.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
