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US-Schuldenkonflikt
McCarthy kündigt tägliche Gespräche mit Präsident Biden an - "produktive Atmosphäre"

In den USA haben erneut Gespräche zur Lösung des Konflikts um die staatliche Schuldenobergrenze stattgefunden.

    Kevin McCarthy steht neben dem Namens-Schild in seinem Büro.
    Der Republikaner Kevin McCarth, Vorsitzender des US-Repräsentantenhauses. (Jose Luis Magana / FR159526 AP / dpa / Jose Luis Magana)
    Dazu kamen Präsident Biden von den Demokraten und der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, McCarthy, im Weißen Haus zusammen. Der Republikaner sprach anschließend von "produktiven" Gesprächen, die aber noch keine Einigung gebracht hätten. Er und Biden würden nun jeden Tag miteinander sprechen, bis eine Vereinbarung auf dem Tisch liege. Parallel fänden Verhandlungen zwischen Vertretern beider Seiten auf der Fachebene statt. Biden nannte das Treffen ebenfalls produktiv und zeigte sich zuversichtlich, dass eine Einigung gelingen könne. Die Demokraten und die oppositionellen Republikaner streiten bereits seit Monaten über eine Anhebung der Schuldenobergrenze von derzeit 31,4 Billionen Dollar. Ohne eine Einigung droht den USA Anfang Juni die Zahlungsunfähigkeit.
    Dies könnte wegen der großen ökonomischen Bedeutung der Vereinigten Staaten erhebliche negative Folgen für das globale Wirtschafts- und Finanzsystem haben.
    Diese Nachricht wurde am 23.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.