Wohnungsnot
EU plant strengere Regeln für Airbnb

Angesichts von Wohnungsnöten plant die Europäische Kommission strengere Regeln für Kurzzeitvermieter wie Airbnb.

    Das Logo vom Onlineübernachtungsdienst Airbnb im Eingang Brunnenstraße 196 am Rosenthaler Platz in Berlin.
    Airbnb-Niederlassung in Berlin (dpa / Jens Kalaene)
    Der Entwurf für eine entsprechende Verordnung ziele darauf ab, den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Touristenhochburgen in den Griff zu bekommen, berichten Nachrichtenagenturen. Kommunen sollen leichter Obergrenzen für Ferienwohnungen festlegen können, wenn die Wohnraumknappheit nachweislich steigt. Indikatoren können unter anderem sein, dass Immobilienpreise im Verhältnis zu den Einkommen zu hoch liegen.
    Mit dem Vorstoß will die EU auch die Vorschriften vereinheitlichen, nachdem Metropolen wie Paris, Barcelona und Venedig bereits eigenmächtig gegen Airbnb vorgegangen waren. Kritiker warnten vor unverhältnismäßigen Einschränkungen. Über den Entwurf müssen zunächst die EU-Staaten und das Europäische Parlament beraten.
    Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.