Nach gescheiterter Rettung
NASA-Himmelsobservatorium "Swift" in der Erdatmosphäre verglüht

Der US-Forschungssatellit "Swift" ist nach Eintritt in die Erdatmosphäre wohl größtenteils verglüht, nachdem der Versuch gescheitert war, ihn zurück in seine ursprüngliche Umlaufbahn zu bringen.

    Ein goldfarbener Satellit mit großen Solarpaneelen, der im Weltall vor einem sternenreichen Hintergrund schwebt
    Eine Illustration des "Neil Gehrels Swift Observatory" (NASA)
    Das teilte die Raumfahrtbehörde NASA mit. Bei "Swift" handelte es sich um ein mit Teleskopen ausgestattetes Himmelsobservatorium. Es hatte seit 2004 vor allem gewaltige Energieausbrüche im All untersucht. Geomagnetische Stürme, ausgelöst durch Sonnenausbrüche, drängten den Satelliten aus seinem Orbit.
    Wegen der Bedeutung der von "Swift" gelieferten Forschungsdaten entschloss sich die NASA zu einer Rettungsmission. Ein unbemanntes Schleppraumschiff sollte "Swift" in seine Umlaufbahn zurückbringen. Dies musste jedoch nach Problemen mit der Steuerung abgebrochen werden.
    Diese Nachricht wurde am 05.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.