"Deutschlandtag" der JU
NRW-Ministerpräsident Wüst warnt vor politischen Extremisten

Auf dem "Deutschlandtag" der Jungen Union wird über künftige politische Konstellationen debattiert.

    Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, steht beim Deutschlandtag der Jungen Union auf der Bühne und spricht.
    78. Deutschlandtag der Jungen Union: Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, steht auf der Bühne und spricht. (picture alliance / dpa / Henning Kaiser)
    Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wüst warnte auf der Veranstaltung in Bonn vor politischen Extremisten von links und rechts. Die Gespräche von SPD und Grünen über eine gemeinsame Regierung mit der Linkspartei in Berlin nannte der Christdemokrat eine - Zitat - "Schande für die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland".
    Der Vorsitzende der Jungen Union, Winkel, ging auch auf die Zusammenarbeit zwischen den Koalitionspartnern CDU/CSU und SPD ein. Vor allem wies Winkel die Kritik der Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Schwesig, an einem angeblich unmenschlichen Umgang der CDU mit der zurückgetretenen Arbeitsministerin und SPD-Chefin Bas zurück. Man müsse sich nicht von Schwesig belehren lassen, wenn es um Anstand und Haltung in der deutschen Politik gehe.
    Auf dem Deutschlandtag wird neben dem CDU-Vorsitzenden, Bundeskanzler Merz, auch der bayerische Ministerpräsident Söder erwartet.
    Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.