Demonstrationen
"Gen Z regelt": Jugendproteste in mehr als 30 Städten geplant

In mehr als 30 Städten finden heute Jugend-Proteste statt, unter anderem in Berlin, Frankfurt am Main und Hamburg.

    Emma Hübner, Steve und Lina Friedrich (v.li.), Organisatoren der Initiative "Gen Z regelt", sprechen auf einer Pressekonferenz vor den bundesweiten Demonstrationen am Samstag (31.10.). Sie sitzen an einem Tisch vor Mikrofonen.
    Emma Hübner, Steve und Lina Friedrich (v.li.), Organisatoren der Initiative "Gen Z regelt", sprechen auf einer Pressekonferenz vor den bundesweiten Demonstrationen am Samstag. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)
    Die Initiative "Gen Z regelt" setzt sich ein für Investitionen in Bildung, soziale Sicherheit, Gesundheit, Klimaschutz und ein bezahlbares Leben. Auch gegen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht soll protestiert werden. Die Initiative ruft ausdrücklich zu friedlichem Protest auf. Kritik gab es zuletzt an der Intransparenz des Organisationskomitees. Die Bundesschülerkonferenz distanzierte sich deshalb von den Protestaufrufen und kündigte für den 20. November eine eigene Demonstration an.
    Bei den für heute geplanten Großkundgebungen werden tausende Polizisten im Einsatz sein. Im Einzelhandel haben Geschäfte mancherorts geschlossen. Berlins regierender Bürgermeister Wegner warnte Schüler vor einer Unterwanderung ihrer Demonstrationen durch pro-palästinensische Aktivisten. Im Fall von Krawallen werde die Berliner Polizei hart durchgreifen, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtensender Welt TV. Im Zweifel würden auch Wasserwerfer eingesetzt.
    Diese Nachricht wurde am 31.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.