Vor Saisonbeginn
Deutscher Skiverband sieht FIS in schwieriger Lage

Nach der Abwahl des umstrittenen Präsidenten des Ski- und Snowboard-Weltverbandes (FIS), Johan Eliasch, rechnet der Deutsche Skiverband mit einer langen Aufarbeitungszeit.

    Wolfgang Maier, Sportdirektor des Deutschen Skiverbandes (DSV), gestikuliert bei der Einkleidung der DSV-Athletinnen und -Athleten.
    Der Alpindirektor beim Deutschen Skiverband, Wolfgang Maier (Archivbild). (picture alliance / Wagner / Ulrich Wagner)
    Das Vertrauen der Nationen zueinander sei komplett zerstört worden, sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier im Deutschlandfunk . Es sei viel Porzellan zerschlagen worden sei. Es werde sicher drei bis fünf Jahre dauern, um dies wieder zu richten. Die Probleme des Weltverbandes würden jetzt erst sichtbar. Dieser stehe kurz vor einer Insolvenz, was enormen Druck für den Sport bedeute. Der Wechsel an der Spitze des Weltverbandes tue der Skiwelt extrem gut.
    Eliasch war im Sommer abgewählt worden. Er stand unter anderem wegen seiner Amtsführung und strittiger Vermarktungsideen in der Kritik. Nachfolger wurde Alexander Ospelt aus Liechtenstein.
    Diese Nachricht wurde am 18.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.