Berlin
Steinmeier erinnert bei Ausstellungseröffnung an den Mongolen-Herrscher Dschingis Khan

In Berlin hat Bundespräsident Steinmeier gemeinsam mit dem Präsidenten der Mongolei, Khurelsukh, eine Sonderausstellung über Dschingis Khan eröffnet. Der Begründer des mongolischen Weltreiches wird anlässlich seines 800. Todestages im Jahr 2027 gewürdigt.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Elke Büdenbender und der mongolische Präsident Ukhnaagiin Khurelsukh (l.) hören dem Direktor des Museums zu während der Ausstellungseröffnung "Dschingis Khan und die Welt der Mongolen".
    Staatsbesuch des mongolischen Präsidenten in Berlin (picture alliance / dpa / POOL / John Macdougall)
    Die Ausstellung werde der deutschen und europäischen Öffentlichkeit vertiefte Einblicke in die Geschichte des mongolischen Reiches, in die Lebensweise und Kultur der Mongolen sowie in ihren Beitrag zur Menschheitsgeschichte vermitteln, sagte Khurelsukh. Steinmeier zeigte sich überzeugt, dass die Ausstellung viele Menschen für die Geschichte und Kultur der Mongolei begeistern werde. Dass sie in Berlin erfolge, sei einer intensiven und fruchtbaren archäologischen Zusammenarbeit zu verdanken.
    Unter dem Titel "Dschingis Khan und die Welt der Mongolen" werden nach Museumsangaben zahlreiche mongolische Objekte erstmals außerhalb des Landes präsentiert. Die Schau des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin und seiner mongolischen Partner ist bis zum 18. April 2027 zu sehen.
    Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.