
Wie ein Sprecher der Kölner Polizei mitteilte, sei das Ziel des Einsatzes bei Kerpen, den 48-Jährigen selbst zu finden oder auf Spuren zu stoßen, die Hinweise auf ihn liefern.
Die Ermittler hatten gestern einen Fahndungsaufruf mit zwei Fotos eines Verdächtigen aus Gevelsberg im südlichen Ruhrgebiet veröffentlicht. In der Wohnung des Mannes hatte die Polizei Sprengstoff gefunden. Zuvor hatte er Bekennerschreiben versandt, die auf Täterwissen hindeuteten. Darin soll er die versuchten Anschläge mit Kritik an der Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen begründet haben.
Die versuchten Sabotageakte an Umspannwerken konzentrierten sich auf Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen. In den drei Bundesländern wird nach wie vor Braunkohle abgebaut und verstromt.
Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
