Bildung
KMK will Hilfsstrukturen ausbauen - Jeder Fünfte kann nicht sicher lesen und rechnen

Bund und Länder haben sich auf die Fortsetzung des Bündnisses für Alphabetisierung und Grundbildung geeinigt. Die Zusammenarbeit sei bis 2035 gesichert, teilten die Kultusminister beider Seiten nach einer Konferenz in Berlin mit.

    Die Finger eines älteren Mannes gleiten über die Zeilen eines Buches für Leseanfänger.
    Die Kultusminister wollen Menschen mit Lese- und Rechenschwächen weiter fördern. (picture alliance / dpa Themendienst / Kai Remmers)
    Hintergrund sei, dass etwa jeder fünfte Mensch in Deutschland nicht sicher lesen und rechnen könne. Die Kooperation zwischen Bund und Ländern läuft bereits seit 2016. Geschaffen wurden unter anderem Netzwerke mit niedrigschwelligen Lernangeboten etwa in Volkshochschulen oder Familienzentren.
    Bundesbildungsministerin Prien sagte, Lesen und Schreiben zu lernen, verändere das Leben. Es stärke die Selbstständigkeit und eröffne neue Chancen im Beruf, im Alltag und in der Gesellschaft.
    Diese Nachricht wurde am 17.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.