Schwerin
Positive Zwischenbilanz nach ersten rot-rot-grünen Koalitionsverhandlungen in Mecklenburg-Vorpommern

SPD, Linke und Grüne in Mecklenburg-Vorpommern haben eine positive Zwischenbilanz ihrer bisherigen Koalitionsverhandlungen gezogen.

    Pressekonferenz im Schweriner Schloss: Linken-Landeschef Hennis Herbst (links), Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD, Mitte) und Grünen-Landeschefin Claudia Müller (rechts)
    Positive Zwischenbilanz nach der ersten Woche der Koalitionsverhandlungen in Mecklenburg-Vorpommern (picture alliance / dpa / Ulrich Perrey)
    Die Gespräche der vergangenen fünf Tage seien konstruktiv gewesen, sagte Ministerpräsidentin Schwesig in Schwerin. Die Sozialdemokratin präsentierte zusammen mit den Landesvorsitzenden der Grünen und der Linken, Müller und Herbst, erste Ergebnisse. Demnach sollen im öffentlichen Dienst in den kommenden fünf Jahren 1.000 Stellen nicht nachbesetzt werden. Möglich werden soll das durch einen Abbau von Bürokratie, Digitalisierung und den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Auch die Verbeamtung wollen die drei Parteien einschränken.
    Gleichzeitig soll investiert werden - unter anderem in bezahlbares Wohnen. Geplant ist außerdem die Gründung einer landeseigenen Förderbank, um für Förderprogramme künftig nur noch eine Anlaufstelle zu haben.
    Bei der Landtagswahl im September war die AfD stärkste Kraft geworden.
    Diese Nachricht wurde am 17.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.